#105 Einfach anfangen: Integrative Ernährung im echten Familienleben. Gast: Christine Lecker
Shownotes
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In dieser alltagsnahen Episode von Kost & Regie begrüßt Dr. Claudia Nichterl eine Frau, deren Weg Mut macht und zeigt, wie kraftvoll integrative Ernährung im echten Leben wirken kann: Christine Lecker – dreifache Mama, Biobäuerin aus Bayern und integrative Ernährungsexpertin. Christine lebt Familienküche mit Herz, Verstand und einer großen Portion Selbstwirksamkeit. Sie erzählt, wie sie es schafft, ihre drei Kinder typgerecht zu ernähren, warum Planung im Familienalltag wie ein inneres Aufatmen wirkt und weshalb gesunde Routinen oft viel einfacher sind, als viele glauben. Mit erfrischender Ehrlichkeit spricht sie darüber, wie sie selbst gelernt hat, sich Wichtigkeit zu geben und warum Mütter sich nicht länger zuletzt in der Reihe sehen sollten.
Transkript anzeigen
00:00:01:
00:00:27: Herzlich Willkommen zu Kost und Reschie.
00:00:29: Dein Podcast für integrative Ernährung, Selbstwirksamkeit und alltagstaugliche Gesundheit.
00:00:36: Heute habe ich eine Frau zu Gast, deren Weg so viel Mut macht.
00:00:41: Christine Lecker.
00:00:43: Sie ist dreifache Mama, Biobäuerin in Bayern und integrative Ernährungsexpertin.
00:00:50: Jemand, die das wirklich lebt.
00:00:53: täglich in ihrem Alltag.
00:00:55: Christine erzählt uns heute, wie sehr ihr die Ausbildung geholfen hat, sich endlich sicher und kompetent in allen Ernährungsfragen zu fühlen, besonders dann, wenn Familien am Limit sind und wenn Mamas oft selbst als Letzte essen.
00:01:12: Wir sprechen heute darüber, warum gute Planung in Familien wie ein inneres Aufatmen wirkt und wie Christine vor allem durch die Umsetzung Schritt für Schritt selbstbewusster wurde.
00:01:25: Und weshalb für sie auch die Flexibilität einer Online-Ausbildung für sie als Mama entscheidet war.
00:01:34: Und besonders spannend, wie heute die ganze Familie typgerecht frühstückt und wie sie das organisatorisch ganz einfach auf die Reihe bekommt.
00:01:44: Für alle, die therapeutisch arbeiten, ein wichtiges Thema, das ich heute mit Christine besprochen habe, was tun, wenn Mütter sich permanent zuletzt auf die Liste setzen.
00:01:56: Christine zeigt einen Weg heraus, liebevoll, klar und alltagstauglich.
00:02:01: Also, es wartet auf dich eine Folge voller Ahamomente, Ehrlichkeit und ganz viel Herz.
00:02:09: Ich freue mich, dass du da bist.
00:02:16: Christine, bei dir beginnt der Tag auf dem Biobauernhof.
00:02:20: Du hast drei kleine Kinder und ein Herz für gesunde Familienküche.
00:02:25: Ich freue mich sehr, dass du heute da bist.
00:02:28: Und wenn wir heute morgen bei euch am Frühstückstisch sitzen würden, was würden wir da sehen, riechen und hören?
00:02:36: Also erstmal schälen, dass ich da sein darf.
00:02:38: Ich freue mich total, wie man hört, können wir aus Bayern.
00:02:41: Ich hoffe, man versteht mich.
00:02:43: Super.
00:02:45: Und ja, bei unserem Frühstückstisch, was gibt es da?
00:02:48: Da gibt es mehr verschiedene Sachen, denn meine Kinder brauchen unterschiedliche Sachen.
00:02:54: Und für die Orner gibt es Apovic.
00:02:57: Der kleine wollte heute einen Joghurt haben mit ein bisschen Müsli drinnen.
00:03:01: Und die andere ist Mührei in der Früh.
00:03:04: Also so Omelette, das liebt sie total.
00:03:07: Und das ist einfach für sie das Beste, das in den Tag startet.
00:03:11: Das klingt jetzt wirklich nach perfekter gesunder Familienbücher.
00:03:15: War das schon immer so?
00:03:16: oder hat es bei dir auch diesen klassischen Mama Stress mit Brot oder kein Frühstück und Chaos gegeben?
00:03:25: Wie ist das bei euch so abgelaufen?
00:03:27: von der Transformation vielleicht auch?
00:03:29: Also früher habe ich mir da gar keine Gedanken gemacht.
00:03:32: Weil ehrlich gesagt, habe ich mir gedacht, was ich essen soll, in die Richtung.
00:03:37: Und da ist er dann immer mal wieder gekommen, na, das mag ich nicht oder ich mag nix essen.
00:03:42: Ja, und dann habe ich irgendwann die Ausbildung bei dir gemacht und dann habe ich gemerkt, na ja, ehrlich gesagt, ist ja also, dass jeder was anders braucht und jeder was anders mag.
00:03:51: Und so bin ich dann eigentlich eingestiegen und haben mal geschaut, was mächt jetzt eigentlich jeder und was dort immer wirklich gut, dass er nicht dann in der Schule oder im Kindergarten oder so dann einfach wieder, ja, gleich wieder hungrig ist.
00:04:06: und dann was essen muss.
00:04:08: Das spricht schon ganz eine wichtige Grundlage von der integrativen Ernährung an, dass wir eben typgerecht und individuell arbeiten.
00:04:16: Jetzt klingt das aber irgendwie sehr stressig.
00:04:18: In einer Familie, wo fünf Personen sind, wenn da jeder was anders braucht, kann man vorstellen, dass das manche auch überfordern würde.
00:04:26: Wie gehst du damit um oder wie erklärst du das Familien?
00:04:30: Also bei uns ist es auch so, dass es täglich eigentlich das Gleiche gibt.
00:04:35: Das ist jetzt ja nicht so, dass unterschiedliche Sachen, dass ich täglich frag, was wir haben will und ich mache dann unterschiedliche Sachen, sondern ich weiß ja ganz genau, was jeder am nächsten Tag mag.
00:04:45: Und das tue ich entweder am Abend schon ein bisschen was herwichten, beziehungsweise eben Brorwich essen ja erst mal zum Mehrwert.
00:04:52: Da koche ich halt das Fisch, das höre ich, macht sie meine Tochter selber, das kann sie und für meinen Sohn, der Wicht, die das ja was er halt gerade mag, was ich auch da hab.
00:05:01: Aber das ist keinen Stress nicht, weil die ja das täglich macht.
00:05:05: Und ich tu ja nicht täglich irgendwas unterschiedliches herwichten.
00:05:09: Also da braucht man sich ja nicht den Stress machen.
00:05:11: Also, ja.
00:05:13: Klingt super.
00:05:14: Wie alt ist deine Tochter, die es rühre, auch selber macht?
00:05:18: Die ist
00:05:19: dreizehn.
00:05:20: Das finde nämlich auch großartig.
00:05:22: Also ich erlebe manchmal in Familien, dass Kinder vielleicht auch schon fünfzehn oder sechzehn sind, aber die Mama noch immer sehr getrieben ist.
00:05:31: als Macht.
00:05:33: Also ich finde es immer wichtig, Kinder auch in den Alltag zu integrieren.
00:05:37: Seit wann macht sie selber hier Rührei?
00:05:40: Das macht sie schon länger.
00:05:41: Also seit sie eigentlich auf der Syrile umgestiegen ist, sie wollte eigentlich früher immer gar nichts fürstücken, weil halt einfach das Süße, das Porfitschnitt, ihres war.
00:05:50: Und da wollte sie eigentlich immer gar nichts eher essen.
00:05:53: Und dann haben wir das mal rausgefunden, dass das Syrile ist und das macht sie täglich schon, schätze mal, ist schon seit gut ein.
00:06:00: zwei Jahre macht sie das.
00:06:01: Also, das ist kein Problem nicht.
00:06:04: Ja, super.
00:06:05: Also, finde ich großartig, weil damit bringst du sie ja auch in die Selbstwirksamkeit, dass sie auch selber mitgestalten kann, wie sie das zubereitet.
00:06:15: Christine, lass uns einmal so über die typischen Probleme von deiner Zielgruppe, von der Familie ein bisschen sprechen.
00:06:21: Was erlebst du denn am häufigsten?
00:06:24: Woran scheitert gesunde Familienküche im Alltag?
00:06:28: Also wo ich jetzt mal als große Problem sitze, sind die Mütter, die was nicht sehr gut füllstücken, die machen meistens für die Kinder als Füllstück, was die wollen oder was sie gut für die Kinder finden, vergessen sich aber total dabei und essen dann entweder die Weste oder trinken nur ein Kaffee und denken sich, ach wenn ich da mal Zeit hab, dann ist sie mal irgendwas.
00:06:49: Also das ist das, was ich am häufigsten erlebe muss ich sagen, was mich dann immer sehr... Ja, schade finde, dass die Mama auf sich da selber nicht schaut.
00:06:59: Und natürlich kommt dann immer das Thema Heißhunger, Snacken und so weiter.
00:07:04: Und was sagst du dann diesen Mamas, die überhaupt nicht an sich denken?
00:07:09: Ja, also mir ist ganz wichtig, dass die einfach mit den Frühstücken beginnen und das Kaffee nicht ist, wenn es schon nicht mit den Kindern geschaffen zum Essen, dass sie wenigstens dann danach für sich was selber machen, was ihnen guttut.
00:07:22: Und so auch gut in den Tag starten.
00:07:25: Das würde ich auch so sehen.
00:07:26: Es gibt ja immer so dieses Bild, das noch sagt auch im Flugzeug, wenn irgendwas ist, soll sich die Mama zuerst die Sauerstoffmaske aufsetzen, dass wenn die Mama gut gefrühstückt hat, sie gut gesättigt und genährt ist, dann kann sie auch resilienter sein.
00:07:45: Das heißt, sie hat auch ein robusteres Nervenkostüm für die Anforderungen des Familienalltags.
00:07:51: Würdest du das auch so sehen?
00:07:53: Ja, genau.
00:07:54: Also ich finde es ganz wichtig, dass die Mama da auch sehr auf sich schaut.
00:07:58: Deswegen ist es am Mai.
00:07:59: Also mein Arbeit ist einerseits, dass ich mit die Mütter arbeite und andererseits, dass man gesunde Kinderjahren anschaut.
00:08:05: Aber das sind einfach zwei paar Sachen, finde ich.
00:08:09: Weil wir schauen für ein konkretes Angebot jetzt aus.
00:08:12: Ihr habt es ja auch an Bio-Bauernhof.
00:08:15: Das heißt, ihr produziert selber Gemüse, soweit ich mich erinnern kann, sogar... in Unmengen.
00:08:23: Wie bringst du deinen Alltag?
00:08:25: Wenn wir mal schauen, du bist Mama von drei Kindern, du bist Gräuterfrau, ihr habt diese Bio-Gemüseproduktion.
00:08:34: Also das klingt ja enorm aufwändig.
00:08:36: Wie schaukelst du da dieses Frischkochen, den ganzen Familienalltag.
00:08:43: Frühstück haben wir jetzt schon gesehen, es scheint super routiniert zu sein.
00:08:46: Aber was sind so deine drei Tipps, die du Familien, die berufstätig sind, mitgeben würdest?
00:08:54: Also, man muss schon sagen, man muss die Ernährung auch eine gewisse Priorität setzen, weil es könnte natürlich jetzt schon sein, dass ich sage, na, ich habe für das jetzt auch Zeit nicht, dass ich für es koche, weil genügend Arbeit hätte ich natürlich.
00:09:07: Aber für mich ist es halt sehr, sehr wichtig und deswegen höre ich auch so mit den Arbeiten auf, sage ich mal, dass ich höchstens bis zwölf arbeite, dass um eins was Fisches auf dem Tisch steht.
00:09:18: Und dann mache ich wenn dann Nachmittag weiter, also weil das einfach für mich das Wichtigste ist, dass Mittag ein gutes, selbst gekochtes Essen am Tisch steht.
00:09:29: Wenn ich halt einfach mal weiß, ob nicht viel Zeit oder so, dann tue ich einfach schon mal einen Tag vorher zumindest Gemüse vorschneiden oder irgendwas vorkochen.
00:09:39: Oder wenn es wirklich mal ist, dann gibt es halt einen Nudeln mit Tomatensauce.
00:09:42: Aber dann nachdenken wir mal, das war jetzt nicht das beste Essen, wenn man dann schon wieder eine Stunde später Hunger hat.
00:09:49: Also das sind immer so Sachen.
00:09:52: Aber klar, das kennt bei mir auch vor und dann gibt es halt wirklich mal was Schnelles.
00:09:56: Aber einfach die Priorität aufs Essen setzen.
00:10:00: Für mich ist es ganz wichtig, dass ihr Essen planung macht.
00:10:03: Also das gibt immer alle mit Essen planung machen, dass ich einfach eine Woche im Vorbau immer planen, eine ganze Woche durchplanen, dann habe ich die Sachen zu Hause, dann weiß ich, was ich kochen kann und dann ist das nicht ganz so, was koche ich halt wieder und so weiter, sondern dann habe ich die Zutaten da, brauche ich gut schauen, was koche ich jetzt und dann kann ich loslegen.
00:10:21: Planung ist wirklich das halbe Leben, hat meine Oma auch immer gesagt.
00:10:26: Echt erleichtern, wenn man das weiß.
00:10:28: Und was ich da auch ein bisschen raushöre, ist auch der Mut zum Nichtperfekt sein.
00:10:33: Also, dass man sich da auch nicht überfordert, sondern sagt, okay, dann gibt es ja dann mal am Tag die Nudeln mit Tomatensoße.
00:10:39: Und das führt dann eh, dass man nicht so gut genähert ist, wie wenn man ein hochwertiges Essen hat.
00:10:46: Ja, und das darf man auch mal, das sage ich auch immer, meine Klientinnen, das ist völlig okay.
00:10:50: Also man darf das nicht übertreiben, weil wenn sie Stress bereitet, dass sie immer täglich fürs Kochen muss, dann lasst es halt mal ein, zwei Tage oder mal einen Tag.
00:10:59: Dann ist das auch okay.
00:11:01: Ja, guter Ansatz.
00:11:03: Christine, wir kennen uns jetzt schon ein bisschen länger.
00:11:05: Du hast die Ausbildung zur integrativen Ernährungssetzwertung gemacht.
00:11:09: Was war denn damals deine Ausgangslage?
00:11:12: oder warum wolltest du auch die Ausbildung machen?
00:11:15: Also wie du ja schon erzählt hast, wir haben ja einen Biohof, wir liefern Obst und Gemüsekisten aus und indisiere mir ja schon lange für eine gesunde Ernährung, aber es war immer für mich so das Problem.
00:11:27: Ja, ich habe keine Hintergrundwissen gehabt.
00:11:30: Ich habe zwar gewusst, dass es gesund und was Vitamine sind und und und, aber man hört ja erstens mal tausend verschiedene Sachen und ich habe das dann nie.
00:11:38: Also, ich hab davor schon Kochkurse gegeben, bevor ich die Ausbildung bei dir gemacht hab.
00:11:42: Und da war es immer so schwierig, weil ich hab dann nicht sagen können, warum das so ist.
00:11:46: Oder warum ist jetzt das gesund?
00:11:48: Mir hat einfach der Hintergrund gefällt.
00:11:50: Und dann bin ich auf die Suche gegangen und ist auf dich gestoßen.
00:11:55: Und wenn du heute zurückdenkst, was war denn da so ein Aha-Erlebnis, das du hattest?
00:12:02: Oder was hat dir am meisten auch ... geholfen, um dieses Informationsbedürfnis in den Kochkursen zu füllen.
00:12:11: Also es waren mehr was Sachen.
00:12:12: Erstens mal war das Tolle, dass ich das wirklich machen habe können, weil mit meinen drei Kindern und die ganzen Sachen braucht man wirklich eine Ausbildung, die man irgendwie da integrieren kann, ohne dass ich irgendwo hinfahren muss.
00:12:28: wirklich immer schauen, dass man sofort in die Umsetzung geht.
00:12:31: Also das war immer das, wo ich gesagt habe, ja, ich habe schon mehrere Ausbildungen gemacht, aber dass ich so dazu immer wieder gesagt werde, so probiert das, macht das, probiert, da ausgeht, da war es und so weiter, das habe ich nie gehört und das habe ich bei dir gelernt, dass man wirklich sagt so.
00:12:48: Ich kann jetzt einfach losgehen und sagen, ich habe da was gelernt, ich weiß was und das darf ich auch gleich erzählen, ohne dass ich ein Diplom oder Mars fünf Ausbildungen habe.
00:13:01: Was hat das gemacht mit dir, dass du so schnell dann umgesetzt hast?
00:13:05: Also ich bin sehr viel selbstbewusster geworden und ich habe mir endlich getraut, dass ich rausgehe und auch sage, was ich kann und nicht nur Ausbildung, nur Ausbildung mache.
00:13:17: Das ist das, was ich am Markt immer wieder sehe, dieses noch eine Ausbildung und noch eine Ausbildung.
00:13:22: Und gerade Frauen glauben dann immer, ja, ich bin nur immer nicht gut genug.
00:13:27: Ich muss die nächste Ausbildung machen, statt dass sie endlich einmal anfangen, um in dieser schönen Tätigkeit im Austausch mit Kunden und mit anderen auch zu sehen, wie viel sie verkönnen.
00:13:39: Und diese Bestätigung führt dann dazu, dass man wirklich selbstbewusster wird.
00:13:44: Auf jeden Fall.
00:13:47: Du warst auch in meinem Cougar Business Mastery.
00:13:50: Was hat dir da am meisten geholfen?
00:13:53: Was war da so ein Highlight für dich?
00:13:57: Mir hat sehr viel geholfen, diese ganze Technik, weil ich einfach davor habe, weder Newsletter gehabt, noch Homepage, noch irgendwas.
00:14:05: Das hat mir sehr geholfen, dass ich einfach die Technik an die Hand.
00:14:10: bekommen habe und natürlich, dass immer begleitet wird und geschaut wird, was kann man machen, was passt und da immer motiviert wird und einfach in einen schönen Austausch ist mit der kleinen Gruppe, sag ich jetzt mal.
00:14:25: Ja, super.
00:14:27: Wenn dir jetzt jemand zuhört und überlegt, auch mit mir zusammen zu arbeiten, die Ausbildung zu machen, was würdest du dieser Person sagen, was ich über mich selbst so nie sagen könnte?
00:14:40: Also erst mal, was ich dir sagen würde, wenn du überlegst, dann mach's einfach.
00:14:44: Also nicht immer überlegen, nächstes Jahr ist besser, sondern leg los.
00:14:48: Und also mir ist wirklich das, bei dir die Ausbildung war, ja, das war super, dass mir das passiert ist, weil so werde ich nie in die Putzen gekommen, dass ich wirklich loslege und das Wissen so weitergehen möchte.
00:15:01: Danke dir.
00:15:03: Du, ihr produziert ja Bio-Lebensmittel, vor allem Gemüse.
00:15:08: bedeutet für dich echte regionale Bio-Lebensmittel im Alltag.
00:15:14: Man hört ja immer, die sind so teuer.
00:15:17: Wie siehst du das?
00:15:18: oder warum habt ihr euch für diese Bioproduktion entschieden?
00:15:22: Also für uns war Bio ganz klar, weil das sowohl nachhaltig ist für die Umwelt am besten ist, aber natürlich auch für uns selber besser ist, wenn man Bio ist.
00:15:34: Natürlich muss man sagen, also die regionalen Lebensmittel oder die, was wir produzieren, sind teuer, weil wir einfach nicht auf Menge produzieren, sondern einfach ein kleiner Gemüsebauer, kleiner Betrieb sind und da ist sehr viel Handarbeit und so weiter mit dabei.
00:15:51: Aber ehrlich gesagt, was kann uns Besseres passieren als regionale Lebensmittel, die was bei uns vor Ort wachsen, die was wir dann sofort genießen können und dann super tolle Inhaltsstoffe drin haben.
00:16:02: Also ich Ich muss sagen, bei mir steht es ein ganz wichtiger Punkt, dass ich auch wirklich schaue, woher kommen die Sachen und dass ich auch schaue, dass ich saisonalkoche.
00:16:12: Also bei uns gibt es ja fast jetzt ausschließlich diese Wintergemüse, was wirklich auch bei uns wächst.
00:16:18: Also da kommt ganz wenig, wo ich mal sage, ich habe mal irgendwas aus Italien oder aus Spanien, weil das muss jetzt nicht sein und was Besseres kann man eigentlich nicht haben.
00:16:28: Was sind denn so für dich die... drei, vier wichtigsten Wintergemüse und hast du vielleicht an Tipp, wie man die in die Familienküche integriert, was kochst du da draus?
00:16:39: Also wir haben sicher dazu Hörerinnen, die da noch ein paar Ideen brauchen, wie sie vielleicht auch das regionale Wintergemüse ihren Kundinnen und Patienten in den Schmackhaft machen könnten.
00:16:52: Also ich liebe rote Beete, also am besten sind sie natürlich gekocht, aber man kann einmal irgendwo irgendein Salat da ausmachen oder so ein Cappaccio, einfach dünn hobeln, das ist auch sehr gut.
00:17:04: Für Familienküche, da bin ich immer so, dass ich eher sage, ich mache so Ofen, Gemüse oder überbackte es ein bisschen, dann essen sie jetzt meine Kinder besser.
00:17:13: oder ich muckelt gerne in eine Kartoffelkartar oder so, einfach Wurzelgemüse wie Pastinaken, Petersilien, Wurzel, Steckhöben, Lauchkrummer mit dazunehmen.
00:17:26: Einfach ein bisschen mischen, dann wird es eher gegessen.
00:17:31: Ihr macht schon das Ding, dass meine Kinder jetzt Pastinaken alleine nicht essen würden.
00:17:36: Oder in dem Suppen ist auch eine ganz gute Idee.
00:17:39: Also meine lieben Gemüsesuppen, da kann man auch eine ganze Bandweite am Wurzelgemüse mit dazutun und da schmeckt man das nicht raus und es schmeckt einfach super.
00:17:51: Mir läuft schon das Wasser in Mut zusammen.
00:17:54: Wo fließen sonst die integrative Ernährung jetzt in deiner Arbeit konkret ein?
00:17:59: Wie können wir uns das vorstellen?
00:18:00: Du hast Kochkurse schon angesprochen, Beratungen, also was bietest du so an und wo findet man dich auch, wenn man jetzt ein bisschen mehr über deine Arbeit erfahren möchte?
00:18:11: Also finden durfte man mich jetzt entweder bei Instagram unter lecker und gesund, da findet man mich oder ihr habt ja eigene Homepage an, das ist einfach kristinelecker.de.
00:18:22: Da finden wir jetzt einfach Rezepte und was ich halt gerade so anbiete.
00:18:27: Und derzeit biete ich mal eins zu eins an.
00:18:30: Es ist so ein bisschen mit Stoffwechselanalyse, nennt sich das, wo man einfach schaut, dass ein Typ gewächte Ernährung, wie das ausschaut, weil wie wir ja schon gesagt haben, beim Frühstück geht es ja schon, dass jeder was anderes irgendwie braucht.
00:18:44: Und das sind zwar Gespräche, was man da miteinander führt und das ist echt ja sehr ... wird sehr gut angenommen und macht mir totale Freude, damit vor allem Mamas zum Arbeiten.
00:18:55: Bei dir ist ja wirklich Nomen ist Omen, also Lecker, so wie das Essen auch sehr, sehr lecker schmeckt bei dir.
00:19:07: Pristine, ich weiß, dass du auch an einem Buchprojekt arbeitest.
00:19:12: Magst du uns da ein bisschen erzählen, was das Herzensthema von deinem Buch ist, für wen schreibst du es?
00:19:19: Das ist jetzt wahrscheinlich ganz was anderes als wie erwartet, natürlich für die Familien.
00:19:25: Und es ist Alltagsküche.
00:19:27: Also einfach, wo einer Seite geht es darum, wie bis die Gesundheit und Nährung ausschaut, leicht erklärt und dann Basic Rezepte, wo man dann saisonal gut abwandeln kann für die jeweilige Saison.
00:19:40: Weil mir das heute ganz am Herzen liegt, dass man einfach regional saisonal kocht.
00:19:45: Großartig.
00:19:46: Ich finde es immer so wunderbar.
00:19:48: Ich möchte da wirklich Danke sagen, Christine, weil für mich ist, du bist da echt so Teil meines Traums.
00:19:55: Wie ich vor acht Jahren gesagt habe, ich möchte andere Menschen ausbilden, weil gemeinsam sind wir mehr.
00:20:01: Und wenn ich da jetzt sehe, dass von dir ein Buch in die Welt kommt, dass vielen Familien Unterstützung im Alter gibt, ist das einfach gemeinsam.
00:20:10: sind wir mehr.
00:20:11: Wir bringen wirklich viel Gesundheit in die Welt und du leistest da einen enorm wichtigen Beitrag für die Familien.
00:20:20: Danke dir.
00:20:21: Lass uns zum Schluss noch ein bisschen für andere Therapeuten ein, vielleicht ein paar Tipps mitgeben, ob das jetzt der Heilpraktikerin ist, Scherzo Therapeuten, was auch immer.
00:20:33: Wir haben ja sehr oft Frauen bei uns in der Praxis.
00:20:37: wo wir eben sehen, sie sind erschöpft, sie sind vielleicht auch schon ein bisschen in der Bremenopause, schlafen schlecht, haben Hittewallungen oder sie haben Verdauungsstörungen schon in jungen Jahren, wenn sie Mamas sind.
00:20:52: Sie haben vielleicht Allergien, Unverträglichkeiten und wir wissen, als die Arbeit in Essen ist so wichtig und du hast das eh schon gesagt, die Mamas vergessen sich meistens selber.
00:21:04: Wo siehst du so einen Hebel?
00:21:07: Wie kann man diese Mamas gut erreichen?
00:21:10: Und hast du vielleicht abseits vom Frühstück noch ein, zwei Tipps für solche Therapeutinnen, mit welcher herangehensweise sie diese Frauen unterstützen können?
00:21:20: Oh ja, das ist schwierig, die Mamas zu erreichen.
00:21:24: Also am meisten gehört man es eigentlich mit dem, dass man sagt, was einfach für Probleme haben und dass man sich das dann einfach anschaut.
00:21:31: Also ich kenn halt eben, wie du sagst, das mit Erschöpfung, mit Heißhunger, mit diesen Sachen oder eben auch das einfach, ob das sie abnehmen wollen, das ist auch so eine Sache.
00:21:41: Aber es ist schwierig.
00:21:43: Also bei mir ist halt ganz früh über Kochkurse oder wo ich einfach mit die Leute ins Gespräch komme.
00:21:50: Gespräch ist immer das Wichtigste.
00:21:52: und dann muss ich jetzt so ein bisschen... reingretchen, dass ich sage, es ist auch wichtig für uns unseren Glaubenssatz ein bisschen zu verändern.
00:22:01: Es ist nicht schwierig, sondern dass wir uns auch immer wieder überlegen, wo können wir es ihnen leicht machen.
00:22:07: Und ein Kochkurs, ein einfaches, schnelles Rezept, ist eh schon eine super Intervention.
00:22:14: Also wie du gesagt hast, Ofen, Gemüse, Suppen.
00:22:19: Also meine Erfahrung ist, wenn man da wirklich Schritt für Schritt arbeitet und ihnen übers Kochen zum Beispiel zeigt, wie schnell und einfach so ein gesundes Rezept auch sein kann, dass sie dann auch Lust und Interesse auf mehr bekommen.
00:22:36: Aber es ist durchaus eine Herausforderung und das meine Erfahrung ist auch, dass das da auch ganz gut ist, mit Paketen zu arbeiten, also nicht mit Einzelterminen, sondern dass man sie wirklich über zwei, drei Monate betreut.
00:22:50: damit gewisse Routinen entwickelt werden können.
00:22:54: Wie
00:22:55: arbeitest du noch eher mit Einzelterminen oder auch schon mit Paketen?
00:23:00: Also es sind schon eher Pakete, aber es ist jetzt meistens, sag ich mal so, ja, ein bis zwei Monate Arbeit, also Arbeit.
00:23:07: Aber es ist natürlich umso länger man arbeit, umso mehr kann man auch bewirken, das ist einfach so.
00:23:12: Weil ja dann man einfach mit der Umsetzung und so weiter schauen kann, ja.
00:23:18: dass da wirklich was verändert, weil jetzt nur mit einem Termin ist halt einfach schwierig.
00:23:24: Genau, das ist es.
00:23:25: Schön, dass du das bestätigst.
00:23:26: Also das ist wirklich immer dieses Commitment, das auch die Kundin dann hat, wenn sie sagt, okay, ich bin einverstanden, wir arbeiten vier Wochen, sechs Wochen oder acht Wochen miteinander, dann trifft sie auch für sich eine Entscheidung, dass wir wirklich eine nachhaltige Veränderung machen.
00:23:45: können und in einem Monat kann man schon sehr viel erreichen, oder?
00:23:50: Auf jeden Fall.
00:23:51: Also ich bin da immer ganz glücklich, wenn man hört, was man dann eigentlich mit wenig erreichen kann.
00:23:58: Also eigentlich, wenn man schon mal die gewissen Sachen umsetzt, dann ist schon so viel damit gewonnen und sie fühlen sich schon so viel wohler.
00:24:04: Also da bin ich immer ganz begeistert.
00:24:06: Hast du vielleicht ein konkretes Beispiel?
00:24:10: Wir haben eine Familie, Wo da wirklich mit wenig Aufwand große Wirkung erzielt wurde?
00:24:15: Eine große Wirkung, das ist einfach dieses Planen, wo ich sage, das war so bei der Familie, wo mir zu eifelt, da war wirklich das Vorplanen, das, wo gefällt hat, die hat gerne gekocht, aber das Problem war, dass sie immer dann nicht gewusst hat, ja, was kocht in Heid und dann ist doch wieder schnell, was aus dem Kühlschrank war.
00:24:33: Und einfach das Vorplanen, dass sie immer die ganze Woche Vorplanen und dann die Lebensmittel zu Hause hat.
00:24:39: Super.
00:24:40: Das heißt, das Erfolgskonzept ist wirklich, dass du dich mit ihr hingesetzt hast und dass ihr so einen Wochen Schweiseplan erarbeitet.
00:24:49: Genau.
00:24:49: Und dann einfach da wieder schauen, passt das so, was kommt man da noch besser machen und so weiter.
00:24:54: Ich habe damit übergeschaut und dann kann man es auch wirklich gut entlassen, weil man dann einfach ein paar Wochen lang schaut hat und dann passt das.
00:25:01: Also das ist einfach schön.
00:25:03: Ja, und so einfach kann es auch sein.
00:25:05: Man muss da nicht hunderttausend Details von der TCM oder von der Ernährungswissenschaft wissen, sondern man muss einfach nur zuhören und schauen, was braucht die Familie und großartig wieder gemeinsam etwas erschaffen hat, was jetzt in mehreren Menschen wieder mehr Gesundheit, mehr Energie, mehr Vitalität bringt.
00:25:27: Genau.
00:25:28: Ja, vielen, vielen Dank, Christine, als Einblick in deinen Alltag, was wäre vielleicht jetzt noch so ein Tipp, einen Rat, den du unseren Hörerinnen mitgeben möchtest.
00:25:40: Also mein Beitipp ist, dass man wirklich einfach startet und losgeht.
00:25:45: Jeder, der was irgend sowas klärt hat oder sich mit gesunden Ernährung, also bei dir die Ausbildung gemacht hat oder macht, geht's einfach los und wird's mit Delight.
00:25:54: Und im Gespräch kommt Joshua und jeder ist so dankbar, wenn er weiß, dass er mit Essen schon so viel bewirken kann.
00:26:01: Ein wunderschönes Schluss.
00:26:02: Also wirken statt immer nur denken und sich nicht trauen, sondern losgehen und wirklich Gesundheit in die Welt bringen.
00:26:10: Du magst das großartig, Christine.
00:26:12: Und vielen Dank für deinen Sein und alles Gute und viel Erfolg auch für dein Buch.
00:26:18: Ich bin schon gespannt
00:26:20: drauf.
00:26:20: Ja, ich auch.
00:26:22: Vielen, vielen Dank, Claudia.
00:26:24: Kost und Regie, wenig Aufwand, großer Wirkung.
00:26:27: Claudia's Tab.
00:26:29: Was für ein Gespräch.
00:26:30: Christine hat uns wieder mal gezeigt, wie kraftvoll integrative Ernährung sein kann, wenn wir sie verstehen und vor allem, wenn sie wirklich gelebt wird.
00:26:41: Mitten im Familienchaos, zwischen Hofleben, Jausenboxen und drei Kindern.
00:26:47: Ihre Geschichte erinnert wieder einmal daran, Sicherheit in Ernährungsfragen ist lernbar und wahre Kompetenz entsteht durch Tun.
00:26:57: Familien profitieren enorm, wenn jemand sich stärkend und typgerecht begleitet.
00:27:03: Vielleicht hast auch du heute gespürt, wie wichtig es ist, als Gesundheitsexpert den Werkzeuge zu haben, dem echten Alltag funktionieren, nicht in irgendwelchen idealisierten Tipps und Ratschlägen, die weit fern von der Praxis sind.
00:27:22: Wenn du selbst im Gesundheitsbereich arbeitest und du dir auch wünschst, genau diese Art von Klarheitstruktur und Selbstvertrauen aufzubauen, dann hol dir meine Kostprobe.
00:27:32: Schnuppereien in die integrative Ernährung probier's aus.
00:27:37: Danke, dass du heute dabei warst.
00:27:39: Und wenn dir die Folge gefallen hat, teil sie gern mit Menschen, die beruflich Familien begleiten.
00:27:46: Oder noch viel wichtiger, teile es mit einer Mama.
00:27:50: die sich selbst viel zu oft hinten anstellt.
00:27:54: Danke, dass du da warst.
00:27:55: Bis zur nächsten Folge von Kost und Regie.
00:27:58: Bleib neugierig, bleib achtsam und vor allem bleibt dir wichtig.
00:28:04: Du bist wertvoll, du bist ein Geschenk für die Welt.
00:28:08: Hol dir direkt noch mehr Tipps auf den Teller und damit in dein Leben.
00:28:12: In der nächsten Folge von Kost und Regie.
00:28:15: Integrative Ernährung für ein gesundes Leben.
00:28:18: und auch auf
00:28:19: integrative-ernährung.com-kostprobe.
00:28:23: Hier findest du Dr.
00:28:25: Claudia Nichter als Akademie für integrative Ernährung und mehr.
00:28:29: Zum Beispiel, welchen Background Claudia
00:28:31: hat, wie ihr
00:28:32: eigener Weg war, was das alles mit der Lindenstraße und Mexiko zu tun hat.
00:28:36: Na neugierig geworden?
00:28:38: integrative-ernährung.com-kostprobe.
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