#106 2 Liter Speichel pro Tag und kaum jemand spricht darüber: Dr. Andrea Hofbauer

Shownotes

In dieser Folge von KOST UND REGIE spricht Dr. Claudia Nichterl mit Dr. Andrea Hofbauer über einen oft übersehenen, aber zentralen Hebel für Gesundheit: Atmung, Kauen, Schlucken und die Funktion der Zunge. Im Fokus steht die Frage, wie Mund- und Gesichtsmuskulatur unsere Verdauung, unser Nervensystem, unsere Haltung und sogar unsere mentale Stabilität beeinflussen können. Dr. Andrea Hofbauer gibt Einblicke in ihre ganzheitliche Arbeit und zeigt, warum integrative Ernährung erst dann wirklich wirkt, wenn auch das „Tor zur Gesundheit“ mitgedacht wird. Eine Folge über Selbstermächtigung, einfache Zusammenhänge und große Wirkung – für Therapeutinnen, Gesundheitsprofis und alle, die Gesundheit neu verstehen wollen.

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Transkript anzeigen

00:00:01:

00:00:26: Was wäre, wenn wir über Gesundheit... Ständig sprechen, einen der zentralsten Hebel vergessen wir komplett.

00:00:35: Was wäre, wenn Atmung, Kauen, Schlucken und die Position unserer Zunge mehr über unsere Energie, unsere Verdauung und sogar über unsere mentale Stabilität verraten, als so mancher Labor wert?

00:00:51: Genau darüber spreche ich heute mit Dr.

00:00:54: Andrea Hofbauer.

00:00:55: Andrea ist Ärztin, Mentorin.

00:00:58: Und sie stellt eine Frage, die viele im Gesundheitsbereich einmal irritiert und gleichzeitig unglaublich lehrvoll ist und sehr viel erklärt.

00:01:10: Was wenn die Freiheit tatsächlich im Mund beginnt?

00:01:14: In diesem Gespräch tauchen wir ein in ein Feld, das für Therapeutinnen, Ärztinnen und für alle, die mit Ernährung und Gesundheit arbeiten, hochrelevant ist.

00:01:24: Aber niemand lehrt das.

00:01:27: Andrea ist er eine der wenigen Expertinnen und ich bin so froh, dass sie heute da ist.

00:01:34: Liebe Andrea, herzlich willkommen und du hast ja so diesen Satz Freiheit beginnt am Mund.

00:01:41: Was meinst du da damit?

00:01:44: Ja, zuallererst vielen Dank, liebe Claudia, dass ich heute dabei sein darf und dass wir heute miteinander plaudern.

00:01:50: Freiheit beginnt am Mund hat für mich zwei Aspekte.

00:01:53: Und zwar zum einen arbeite ich ja sehr stark mit angewandter Mühefunktion.

00:01:58: Das heißt, meine Patienten lernen in meiner Begleitung wieder richtig zu atmen, zu schlucken und zu kaum.

00:02:04: Klingt vielleicht banal, ist aber essentiell für verschiedenste Beschwerden, die man so haben kann, vor allem aber auch bei Kindern.

00:02:13: Ich fokussiere mich da ganz stark auf kindliche Schlafstörungen, aber auch Konzentrationsstörungen.

00:02:19: Beides wird ja immer mehr in unserer Gesellschaft.

00:02:22: Der zweite Aspekt, der Freiheit, die am Mund beginnt, ist, ich versuche Frauen dabei zu begleiten.

00:02:28: Also so richtige Powerfrauen, ein stabiles... inneres Nervensystem für sich haben können.

00:02:37: Das sind nach außen total stark.

00:02:39: Die können alles unter einen Hut bringen, aber innerlich.

00:02:42: Und so war es ja bei mir auch lange Zeit.

00:02:45: Man wird dann so entscheidungsmüde.

00:02:46: Man hat immer öfters das Gefühl, dass man einfach nicht mehr weiß, wo ist der richtige Weg und was ist eigentlich mein Weg.

00:02:54: Und ein wesentlicher Aspekt ist da einfach, dass man darüber nachdenkt, was bringt mir etwas, wenn ich es sage.

00:03:00: So viele Dinge, die wir achtlos vor uns hinsprechen, sind eigentlich relativ wertlos für uns.

00:03:06: Und so viele Dinge, die es wert wären, ausgesprochen zu werden, zum Beispiel Komplimente, tun so wenige.

00:03:12: Und das ist auch etwas.

00:03:13: Also die Freiheit beginnt immer im Mund bei dem, was wir sagen oder nicht sagen, aber auch natürlich bei richtigen Atmenschluckenkaunen, wo uns heute geht.

00:03:21: Wahnsinn, da war ja jetzt schon so viel drinnen, wo ich mir denke, da kann man schon einen ganzen Tag drüber reden.

00:03:27: Lass uns einmal auf diese drei Dinge atmen, schlucken, kauen, einmal so eins nach dem anderen hinzuschauen.

00:03:34: Und du hast auch deine Methode, Myo genannt.

00:03:37: Magst du uns das noch einmal erklären?

00:03:39: Ich glaube, das ist was Neues, so wie integrative Ernährung.

00:03:43: Viele hören das zum ersten Mal.

00:03:45: Lass uns da mal eintauchen.

00:03:47: warum die drei Dinge zusammengehören und wie deine Methodik da heißt und was du da genau machst.

00:03:55: Eigentlich ist es alt, eigentlich auch so wie bei der Ernährung.

00:03:57: Das ist etwas, was wir schon immer machen.

00:04:00: Und ich habe das ein bisschen neu definiert von meiner Warte aus.

00:04:04: Ich arbeite manualtherapeutisch, ich arbeite osteopathisch und ich habe es Myosophie genannt.

00:04:10: Das heißt die Weisheit der muskulären Zusammenhänge.

00:04:14: Wir haben einen unglaublich schlauen Körper.

00:04:16: Unser Körper macht eigentlich gar nichts ohne Grund.

00:04:19: Wenn er etwas tut, wenn er ein Symptom entwickelt, ist das meistens die Reaktion auf irgendetwas, was nicht ganz so perfekt funktioniert.

00:04:27: Das heißt, wir betrachten ja... Allgemein in der Medizin z.B.

00:04:32: Zahnfehlstellungen.

00:04:34: Aber dass die Zahnfehlstellungen oft nicht einfach so entstehen, sondern dass sie aus einem Ungleichgewicht der Muskulatur im Mund- und Gesichtsbereich kommen und vor allem aus einer Zunge, die nicht das tut, was sie soll, wird wenig beachtet.

00:04:48: Das Problem ist immer die Zahnfehlstellung ist quasi die Spitze des Eisbergs und ja, es darf sein, dass man die behandelt.

00:04:56: Aber wesentlich wäre natürlich auch die Zungenfunktion wieder richtig zu erlernen und auch die restliche Mund- und Gesichtsmuskulatur sinnvoll zu verwenden.

00:05:08: Allen voran die Atmung durch die Nase.

00:05:11: Die stabile Atmung durch die Nase ist eigentlich das wesentlichste Tool, um langfristig Gesundheit zu erhalten.

00:05:18: Und genau auf diese Dinge habe ich mich spezialisiert.

00:05:21: Das heißt, ich schaue mir nicht die Zahnstellungen an.

00:05:25: Und ich behandle keine Zahnfehlstellungen, sondern ich behandle ein dysfunktionales Schluckmuster.

00:05:33: Ich behandle eine dysfunktionale Zunge.

00:05:35: Ich behandle Mundatmung.

00:05:37: Und ich behandle einseitige Kaumuster.

00:05:41: Denn wir haben von der Physiologie her vorgegeben, zum Beispiel Beizeitsabwechselung zu Kaul.

00:05:48: Und das macht eigentlich fast niemand mehr.

00:05:50: Die meisten Menschen haben eine Hauptkauseite.

00:05:53: Generell, die Menschen kauen immer weniger.

00:05:56: Die Kinder bekommen eigentlich nicht mehr eine Brotrinde oder eine Karotte zum Knabbern, sondern eigentlich fast nur mehr Preis.

00:06:03: Aber das nicht nur, wenn sie Baby sind, sondern auch noch viel länger.

00:06:07: Sehr viel unserer Kalorienzufuhr passiert über Getränke.

00:06:12: Und wir sollten viel mehr kaum.

00:06:14: Kaun zum Beispiel... Beugdemenz vor.

00:06:17: Es gibt Studien dazu.

00:06:18: Also ich kann alles, was ich sage, könnte ich jederzeit mit Studien belegen.

00:06:22: Ich habe die Studien gewälzt, wie ich mein Buch geschrieben habe.

00:06:25: Aber das weiß man nicht.

00:06:27: Und gerade die kleinen Kinder und auch alte Menschen bekommen hauptsächlich Nahrung, die nicht gekaut werden muss.

00:06:34: Und eigentlich völlig unsinnig, wenn man weiß, dass kaum die kognitiven Funktionen verbessert.

00:06:41: Gerade... In den Altersgruppen, wo es wichtig ist, die kognitive Funktion zu unterstützen, im Kleinkindalter und dann bei alten Menschen, keine Nahrung zu geben, die zu kaum ist.

00:06:54: Als ein Beispiel.

00:06:55: Mein Hauptfaktor aber vor allem ist natürlich die Mundatmung.

00:06:59: Die Mundatmung ist eine wirkliche Lage unserer Zeit.

00:07:03: Immer mehr Menschen atmen durch den Mund.

00:07:06: Egal, ob man jetzt im Fernsehen sieht oder Ganz viele Menschen leiden an chronischen Nebenhöhlenentzündungen, Schlafstörungen, an chronischem Stress vor allem.

00:07:16: Und all das hat hauptsächlich oder fast immer mit Mundarten

00:07:21: zu tun.

00:07:23: Ich finde das so spannend an realeinendes Thema Kauen.

00:07:27: Ich arbeite ja seit Jahrzehnten mit der traditionell chinesischen Medizin und da ist ja immer so eine Basisempfehlung, den Frühstücksbrei zu essen.

00:07:36: Und ich glaube, ich war eine der wenigen, die vor fast vor zwanzig Jahren schon gesagt hat, das ist falsch.

00:07:43: Gerade Menschen, die gestresst sind, die haben so dieses Kaubedürfnis auch, um da Druck abzubauen.

00:07:49: und wo ich sage, da braucht es dann, und wenn es irgendein Granola, ein Gransche oder irgendwas ist, weil wir wollen natürlich weg von den Käsebroten und Marmeladebroten und müssen da halt kreativ werden.

00:08:02: Aber das Kaun habe ich auch immer schon als extrem wichtig empfunden.

00:08:08: Und ich erlebe heute noch Tcm-Karabeute, wenn ich das sage, dass die dann so ein Aha-Erlebnis haben, weil sie auch immer nur Suppen und Brei und solche Dinge verordnen, weil wir halt in der Tcm das gekochte, das bekömmliche Essen wollen.

00:08:23: Aber für mich ist das eine große Gefahrenquelle, wenn wir immer nur dieses weiche Baby essen.

00:08:31: Das passt einfach nicht.

00:08:32: Und das Minatmen finde ich auch extrem spannend.

00:08:36: Ich nenne das immer so diese Essenshygiene, wie wir atmen beim Essen.

00:08:41: Also ich habe ja festgestellt in meinen tausenden Ernährungsgeratungen, dass manche oft monatelang einen Allergietest nach dem anderen machen, weil sie aufgebläht sind und dabei schlucken sie so viel Luft beim Essen, weil sie einfach nicht gescheit atmen beim Essen oder oder sie essen währendem Gehen und Schlucken Luft und solche Dinge.

00:09:02: Also ich finde deine Arbeit enorm wichtig.

00:09:06: Und was würdest du jetzt einer Ernährungsberater in einer Therapeute anmal raten?

00:09:12: Wie kann sie da mal hinschauen, ob Kunden ein Thema mit diesen Atmen, Schlucken, Kauen haben?

00:09:20: Also wie würdest du da vorgehen, um einmal zu identifizieren, ob wir dort eine Baustelle haben?

00:09:28: Zuallererst haben fast alle Baustellen.

00:09:33: Wenn ich beobachte mein Gegenüber immer in Ruhe und man merkt dann, wenn die Leute nachdenken, beim Sprechen überlegen, wenn sie erzählen, dass der Mund immer öfters offen steht.

00:09:45: Also das ist mal das erste Zeichen.

00:09:47: Wenn der Mund offen steht, die ganze Zeit über Jahr, jetzt beim Sprechen ist er auch offen.

00:09:52: Aber wenn er auch in Ruhe, wenn man jetzt nicht spricht, also du hast zum Beispiel einen geschlossenen Mund, aber viele sitzen einfach in Ruhe mit offenem Mund.

00:10:01: Dann kann man die Zungenfunktion sehr einfach anschauen.

00:10:05: Man kann ganz einfach schauen, ob die Zunge sich gut bewegt und man kann schauen, ob die Zunge im Gaumen angepresst liegen kann.

00:10:12: Das geht bei den meisten nicht mehr.

00:10:14: Also die meisten Menschen, mit denen ich spreche, sage ich, Pressen Sie die Zunge an den Gaumen, geht nicht.

00:10:19: Sie können es nicht.

00:10:20: Sie haben nicht die Kontrolle, wie bewegen Sie die Zunge dorthin und wie halten Sie die Bewegung.

00:10:27: In Zunge ist Skelettmuskulatur.

00:10:30: Also rein theoretisch wäre sie praktisch genauso gezielt zu bewegen wie unser Arm.

00:10:36: Funktioniert aber meistens nicht.

00:10:38: Und man sieht es an den Nasenlöchern sehr stark.

00:10:40: Also ich sehe es mittlerweile an der gesamten Mimik an gewissen Körperteilen, aber einfach sind, ist auch die Form der Nasenlöcher.

00:10:48: Wir haben Muskeln hier drinnen, habe ich interessanterweise erst vor wenigen Jahren gelernt und das obwohl ich Medizin studiert habe.

00:10:55: Und wenn die Nasen überhaupt keinen Tonus haben, wenn man hier so ganz flach ist, so merkt man greift ins Leere, auch das ist ein Hinweis dafür, dass die Nase zu wenig genutzt wird.

00:11:06: Und im Endeffekt natürlich auch an den Beschwerden.

00:11:09: Der Fakto weiß ich mittlerweile, dass sich jeden meiner Patienten der Schmerzen in der Lendenwirbelsäule hat auf die Zunge schauen.

00:11:17: Weil anhand der Zusammenhänge des Fasziensystems und des muskulären Systems, wenn hier was nicht funktioniert, habe ich auch Schmerzen in der Lendenvibelsäule.

00:11:29: Und natürlich gerade, wenn ich Ernährungsberaterin bin, kommen zu mir Menschen, die Beschwerden im Mang beantragt haben, die haben fast alle ein Problem.

00:11:38: Also Stichwort Er kann man sehr mozinevieler, über die muss ich dir ja gar nichts erzählen.

00:11:42: Aber das ist zum Beispiel eine Gattung von Bakterien, die brauchen den Speichel.

00:11:48: Die ernähren sich ja von Mozinen, also vom Speichel.

00:11:52: Wenn wir langfristig durch den Mund atmen, verändert sich die Speichelzusammensetzung und damit hat er nicht mehr das Potenzial, die zu ernähren.

00:12:00: screenisch und lange die Mikrobiome befunden meiner Patienten.

00:12:05: Also ich finde eine Zusammensetzung zwischen Mundartmann und sehr stark reduzierter Akamansia-Population.

00:12:13: Und weil du gesagt hast, Zuppen.

00:12:15: Also ich bin ja auch ein Riesenfan vom warmen Essen.

00:12:19: Prinzipiell kann man eigentlich auch eine Suppe kaufen.

00:12:21: Das ist ja auch wie diese alte gibt es ja noch immer, aber früher auch schon bekannt diese Kur nach FX Meier, da hat man ja auch darauf geschaut, dass man alles was man ist kaut oder zumindest so tut als ob, dass man hier diese Aktivität produziert und das ist natürlich absolut wesentlich für Eshygiene.

00:12:41: Das nennen wir schmauern, schmecken.

00:12:47: Aber das ist ein Speichel, das ist auch voll spannend.

00:12:50: Also das Mikrobiom ist natürlich ein Riesenthema und viele haben entsprechende Baustelle.

00:12:57: und dass das mit diesem trockenen Mund auch zusammenhängen kann.

00:13:01: Super spannend.

00:13:03: Das heißt, du hast da wirklich so deine Methodik entwickelt und wir wollen ja im Podcast auch immer so ein bisschen Interesse wecken.

00:13:13: Also erstens einmal, wo kann man da vielleicht noch mehr erfahren oder nachlesen?

00:13:19: bei dir?

00:13:19: Du hast ein Buch erwähnt.

00:13:21: Also ich denke, das ist jetzt wirklich so eine Lücke fast in unserem Essthema, eher ein Jungsberatungsthema.

00:13:30: Also, wo könnte man da bis an nachlesen?

00:13:34: Also, ich habe ein Buch geschrieben zu meinem Thema Myosophie.

00:13:37: Das erscheint im Juni dieses Jahres.

00:13:39: Ich bin im Moment sehr präsent auf Social Media.

00:13:42: Ich habe einen YouTube-Kanal.

00:13:44: Ich habe etliche Fachartikel geschrieben, die teilweise in österreichischen Journalen erschienen sind, teilweise in deutschen.

00:13:52: Ich versuche da wirklich ein Gewahrsein in die Richtung zu bringen.

00:13:56: Und... Generell gerne mich anschreiben.

00:13:59: Also ich freue mich über Austausch.

00:14:02: Ich finde es sehr schade, also ich versuche jetzt schon seit längerem Austauschmöglichkeiten zu finden.

00:14:09: Ich habe immer wieder das Gefühl, das wird so ein bisschen belächelt, aber das ist ja vielleicht am Anfang mit der Ernährung ausgegangen.

00:14:16: Es wird noch immer belächelt.

00:14:18: Darum habe ich ja im Intro gesagt, das ist ein unterschätzter Hebel.

00:14:22: Uns geht es mit der Ernährung genauso.

00:14:23: Wir haben eine hochtechnologische Medizin, aber die einfachen Dinge werden immer belächelt, wobei diese einfachen Dinge im Alltag hoch wirksam sind.

00:14:36: So ein, zwei Tipps, die wir gleich unseren Hörerinnen weitergeben könnten oder vielleicht auch einer Therapeutin, wenn die jetzt sieht.

00:14:45: Ja, da sitzt ihr ja ständig mit offenem Mund.

00:14:48: Vis-a-Ville und Minkhauen.

00:14:50: gibt es ein Thema.

00:14:51: Gibt es etwas, was wir vielleicht gleich verbessern könnten?

00:14:56: Prinzipiell ist es so, dass wenn wir langfristig eine Verbesserung wollen, reicht es nicht, uns daran zu erinnern.

00:15:04: Das ist nicht ausreichend.

00:15:05: Das heißt, wir brauchen eigentlich schon eine Art Umprogrammierung auf neuronaler Ebene.

00:15:10: Dafür haben wir die Neuroplastizität.

00:15:13: Und in meinem Behandlungskonzept trainiert man im Bewussten, im Unbewussten und aktiviert.

00:15:18: Das heißt, nach einer gewissen Zeit wird das dann selbstverständlich für den Körper.

00:15:24: Tatsächlich kann man

00:15:26: aber,

00:15:27: wenn man jetzt Patienten hat, die akute Verbesserung wollen, mit dem Mouth-Taping probieren.

00:15:32: Mouth-Taping ist ja bekannt im Biohacking, in der Sportlerszene, also man klebt

00:15:37: sich... Ich hab das noch nie gehört, was ist das?

00:15:40: Man klebt sich mit einem hautfreundlichen Pflaster den Mund zu in der Nacht beim Schlafen.

00:15:45: Kommt auf der Sportlerszene, weil und ja auch das lässt sich... Mit Studien belegen, unter Nasenatmung sind wir leistungsfähiger.

00:15:54: Das heißt, man hat Daten gewonnen am Probankten, am Ergometer, wenn die ein Nasenröhrchen zum Beispiel gehabt haben oder mit Pflastern die Nasenflügelchen offen gehalten haben.

00:16:06: Stabiler durch die Nase geatmet haben, am Ergometer war die Leistungsfähigkeit größer.

00:16:12: Sänger nutzen das gerne um ihre Stimme zu schonen.

00:16:15: Sportler um ihre Leistung zu toppen.

00:16:17: Das heißt im Endeffekt ist das ein sehr einfaches Mittel.

00:16:20: Ich sage immer, das ist wirklich Pflasterkleben.

00:16:22: Das ist nur Symptombekämpfung, niemals die Lösung.

00:16:27: Aber man kann es mal antesten.

00:16:28: Ich habe ganz viele Patienten, die starten damit und sagen, ich bin viel fitter in der Früh.

00:16:34: Das heißt, da weiß ich dann schon, da gibt es ein Problem.

00:16:36: Man muss natürlich immer ein bisschen darauf achten, wie ist es anatomisch, gibt es irgendwelche Adenuide, die die Nasengänge verlegen, etc.

00:16:45: Das heißt, das ist jetzt einfach etwas, was man mal probieren kann.

00:16:50: Letztlich gesehen sollte das natürlich bei jemanden, der keine anatomischen Einschränkungen hat.

00:16:55: Das ist ganz klar.

00:16:56: Ich schicke meine Patienten auch zum heißen Orenarzt.

00:16:59: damit der schaut, ob da alles gut geht.

00:17:01: Das ist einmal ein wesentlicher Faktor.

00:17:03: Beim Kaun kann man eher versuchen, weil wir Kaun ja nicht so viel unbewusst, außer wir sind, wir pressen und beißen in der Nacht, dass man immer wieder daran denkt, dass man abwechselnd kaut, mal die, mal die Seite.

00:17:16: Auf das kann man die Leute durchaus hinweisen und auch natürlich dieses klassische Vielkaun, also nicht einfach ganze Proppen runterwürgen.

00:17:26: Der Faktor... ist es natürlich schon wesentlich, dass man eigentlich die wiegelangst dafür hat, dass man drauf achtet und dass man sich wirklich eventuell auch jemanden ans Boot holt, der damit arbeitet.

00:17:38: Gut, wir sind nicht viele, das kann ich gleich sagen.

00:17:42: Also es gibt ein paar Zahnärzte, die damit arbeiten, aber so wie ich jetzt mit dem ganzheitlichen Settings sind wir, ich kenne eine knappe Handvoll Menschen, die das machen zurzeit in Österreich, also wirklich überschaubar.

00:17:58: Aber es wäre wichtig, es wäre wichtig auch die Menschen, die langfristig Probleme haben und vor allem die Kinder in die Betreuung zu schicken.

00:18:07: Und

00:18:07: deswegen auch mein Wunsch, dass Kollegen sich melden für einen Austausch.

00:18:13: Ich bilde auch schon Kollegen aus, weil das darf sich verbreiten.

00:18:18: Es ist so wichtig, es ist so wesentlich, es ist so banal fast.

00:18:23: Aber das ist halt einfach das, was entscheiden kann, wie langfristig das Leben weitergeht.

00:18:29: Man darf einfach nicht vergessen, wenn wir schlucken ungefähr zweitausendmal am Tag.

00:18:37: Ich kann mir nicht vorstellen, dass es einen einzigen Physiotherapeutin auf der Welt gibt, der es akzeptieren würde, dass sein Patient zweitausend falsche Kniebeugen am Tag macht.

00:18:47: Wir würde sagen, um Gottes Wille nein, sie brauchen einen Personal Trainer, sie können sie noch nicht trainieren.

00:18:51: Zunge, zweitausendmal am Tag.

00:18:54: Wir produzieren circa zwei Liter Speichel am Tag.

00:18:57: Den trinken wir natürlich auch, aber der kommt ja irgendwann in unseren Körper rein.

00:19:02: Zwei Liter, also wenn ich jetzt einen Ernährungsberater sage, ich trinke jetzt zwei Liter, ein völlig ungeeignetes Getränk zum Beispiel.

00:19:09: Cola würde der nicht erfreut sein, weil das einfach das gesamte System verändert.

00:19:15: und genauso ist es halt beim Speichel, wenn er nicht mehr die optimale Zusammensetzung hat, dann ist er nicht mehr geeignet für uns in dem Ausmaß.

00:19:23: Deswegen, die wir gelandt haben, drauf schauen, gerne

00:19:27: auch

00:19:28: mit mir vernetzen und abgesehen vom Mauftaping und dass sie Menschen eine Wiegelanz dafür kriegen, also so akute Tools jetzt rein für den Bereich habe ich nicht so viele.

00:19:39: Was ich gerne mache, meine Leute wissen wollen, ob das wirklich was bewirkt.

00:19:44: Ich sage immer, man kann die Zunge in den Gaumen pressen.

00:19:49: Und dann merkt man sofort, wie sich die ganze Haltung verändert, wie man sich aufrichtet.

00:19:53: Ich sage immer, pressen Sie mal die Zunge an den Gaumen und versuchen sie schlampeck zu sitzen.

00:19:58: Das geht nicht.

00:19:59: Das kriegt man nicht hin.

00:20:01: Umgekehrt genauso, man kann die Zunge bewusst in den Mundboden legen, um versuchen sich aufzurichten, kriegt man nicht hin.

00:20:11: Wenn man die Zunge bewusst in den Mundboden presst, wird man merken, dass man so diesen Schildkrötenhals bekommt.

00:20:17: Man kann sich nicht mehr aufrichten.

00:20:19: Und also auch für die Haltung, weil wir vorher über die Wirbelsäule gesprochen haben, ist dieser Bereich essentiell.

00:20:26: Ja, voll spannend.

00:20:27: Also ich denke, dieses einmal den Mund zukleben.

00:20:31: Maustaping hat nichts mit der Maus zu tun, die die Katze fängt, sondern englisch der Mund, dass man den tapet und verschließt, weil damit wird wirklich einmal der Speichel geschützt, dass der nicht austrocknet, dass das Mikrobiom wieder gut versorgen, wenn ich das jetzt richtig verstanden habe.

00:20:50: Und das Zweite ist wirklich diesen Fokus auf den Kaun zu haben.

00:20:53: Also wir haben da in der integrativen Ernährung auch so diese Übung, mal zwanzigmal Kaun, fünfundzwanzigmal Kaun, dass die Menschen wieder mal bewusst sein fürs Kaun aufbauen.

00:21:04: Weil manchmal ist ja wirklich so bisschen in Mund, hab und schluck.

00:21:08: Und dann liegt es wieder stein im Magen, weil sich keiner Zeit nimmt zum Kaun.

00:21:13: Also da werden wir auf jeden Fall Impulse setzen.

00:21:17: dass sich das einmal so verbreitet auch.

00:21:21: Was dürfen denn dann Menschen, die das anwenden, jetzt so erwarten?

00:21:28: Du hast jetzt eh schon gesagt, das wirkt natürlich besser auf die Wirbelsäule, auf alles.

00:21:33: Aber was ist denn so der Nutzen, mit dem wir Menschen auch motivieren können, dass sie sich mehr mit diesem Thema atmen, schlucken und kaum beschäftigen?

00:21:42: Da gibt es verschiedene Teile.

00:21:44: Also zum einen... Durch den Mundatmen bedeutet immer maximal Stress für den Körper.

00:21:50: In Ruhe atmen wir durch die Nase.

00:21:52: Wir atmen eigentlich nur durch den Mund, evolutionär betrachtet, wenn wir vor dem Säbelzahntiger davon laufen.

00:22:00: Nachts durch den Mundatmen bedeutet, ich schlafe äußerlich, aber mein Körper rennt um sein Leben.

00:22:07: Und irgendwann merkt man das.

00:22:11: So drastisch beschreibst du das.

00:22:14: Ganz genau.

00:22:15: Das heißt, ich habe jetzt also ein ganz nettes Beispiel.

00:22:18: Ich habe eine Patientin, die hat, ich bestimme gerne, das Cortisol im Serum.

00:22:24: Ich habe gemacht, eine Blutabnahme zu Beginn unserer Behandlung.

00:22:28: Da war das, also es war so hoch.

00:22:30: Es war extrem hoch.

00:22:31: Ich hatte zuvor noch nie so ein hohes Cortisol im Serum gesehen.

00:22:35: Sechs Monate Behandlung, Kontrolle.

00:22:37: Jetzt ist es im Nordenbereich.

00:22:39: Ein Beispiel.

00:22:40: Und Sie macht das Maustaping jetzt in der Nacht?

00:22:43: Nein,

00:22:43: wirklich durchs Training.

00:22:44: Also nicht nur, dass das Maustaping ist, wie gesagt, kurzfristig.

00:22:47: Ich schaue mal, ob es was bringt.

00:22:49: Wenn man merkt, man hat eine Verbesserung, sollte man sich einen Therapeuten suchen oder einen Arzt, so wie mich, der einen wirklich, also mir eine Patienten trainieren, ganz gezielt ihre Muskulatur.

00:23:01: Sechs bis zwölf Monate begleitet, erwachsene sechs Monate, Kinder zwölf Monate.

00:23:06: Ich begleite das mit manualen Techniken.

00:23:09: Ich mache Bewegungstherapeutische Impulse und danach tragen sie diesen Balancer, das ist das Trainingsgerät, weiter.

00:23:17: Und

00:23:18: mit der Zeit baut sich das wirklich um.

00:23:20: Also das wird unprogrammiert und untrainiert und im Normalfall habe ich extrem gute Erfolge.

00:23:26: Kinder Schlafstörungen,

00:23:27: vor allem Konzentrationsstörungen.

00:23:30: Kinder, die einfach mit Schuleintritt merkt, man ja, sie sind unruhig, sie können sich nicht fokussieren.

00:23:36: Nach ein paar Wochen oft eine deutliche Verbesserung.

00:23:39: Genauso mit dem Schlafen.

00:23:41: oder ganz oft auch Kinder, die einfach nicht zunehmen wollen, die so diese klassischen Gedeistörungen haben.

00:23:48: Kinder, die durch den Mund atmen, können nicht essen.

00:23:52: Die haben keine Zeit dazu.

00:23:54: Die Kinder, vor allem im Kleinkindalter können, ja, die müssen ja noch sechsundzwanzigmal bis dreißigmal in der Minute atmen, jeder Alter, wenn die jetzt... So oft atmen müssen durch den Mund, haben sie keine Ressourcen zum Essen, das heißt entweder essen sie sehr schlecht und wenig und nehmen nicht zu oder wie ich es auch schon erlebt habe, sie wirken dann ganze Bissen runter.

00:24:16: und dann behandle ich Kinder, also die bei denen eine Gastritis suspeziert wird, dabei war es wirklich nur ein Problem in diesem Bereich.

00:24:25: Also ich habe alle möglichen Erkrankungsmuster,

00:24:29: die

00:24:29: man eigentlich

00:24:30: über

00:24:31: Mund- und Gesichtsmuskulatur sehr gut zumindest unterstützen kann.

00:24:37: Ja, voll spannend.

00:24:37: Das ist ja logisch.

00:24:39: Wenn ihr die ganzen Ressourcen fürs Atmen braucht, dann kann ihr ja wirklich nicht essen, oder habe ich ja auch Angst, für meine Atmung zu verlieren, wenn ich im Mund voll habe.

00:24:48: Also ist ja logisch und wieder mal arg, dass dann niemand dann denkt.

00:24:53: Ganz wenig Visgilanz, ganz viele Kinder mit eingeschränkter Zungenfunktion.

00:24:57: Das ist sehr häufig, gerade bei den Kindern.

00:25:01: Und er wirklich erstaunlich wenig, wie, also auch schon beim Stillen, wie wenig, wie gelanzt er drauf ist, dass es nicht immer die Mama ist, die zu wenig Milch hat, sondern meistens das Baby, das nicht adäquat saugt.

00:25:16: Also betrifft auch mich mit meinen Kindern.

00:25:20: Ich habe meine Kinder gestillt, das war entsetzlich mühsam.

00:25:23: Und ich bin draufgekommen, da war meine Tochter, ich weiß jetzt, warum es nicht funktioniert hat.

00:25:28: Ja, da müssen ja die Hebammen auch dringend aufgeklärt werden.

00:25:32: Wäre ganz wichtig, ja,

00:25:33: absolut.

00:25:33: Ich höre die Ausbildung rein auch, ja, würde ich sagen.

00:25:38: Wir bilden auch einige Hebammen aus, weil es ist eine Schwangerschaft oder ein Kinderwunsch, es ist oft auch ein Zeitfenster, sich ein bisschen mit Gesundheit und Ernährung auseinanderzusetzen.

00:25:51: Das ist natürlich optimal, wenn dann die Hebammen da auch mehr bewusst sein, aufbauen.

00:25:56: Wir haben auch immer mehr chronische Erkrankungen schon, wo wir wirklich auch, wie gesagt, genetisch, auch schon fast die Verantwortung haben, die Frau bestmöglich zu unterstützen.

00:26:08: Und ich denke, dass was tun macht, würde da auch ganz, ganz wichtig sein, weil diese ganzen Stilprobleme, die sind ja oft mit sehr viel Stress auch für die Mütter verbunden.

00:26:22: Ja, da hast du auch viel zu tun, so wie wir mit der Ernährung.

00:26:26: Hast du auch zu tun, das in die Welt zu bringen?

00:26:29: Absolut, ja.

00:26:30: Das ist so mein Herzensthema, das in die Welt zu bringen, weil ich einfach, ich habe so schöne Erfolge erlebt mit meinen Patienten.

00:26:38: Ich habe Menschen erlebt, die wirklich, wirklich, wirklich schwerwiegende Probleme hatten oder auch eine ganze Familie, wenn ein Kind sieben Jahre lang Schlafstörungen hat.

00:26:49: Das ist für die ganze Familie ein wirkliches Drama.

00:26:52: Und wenn sich das dann im Laufe der Therapie so schön verbessert, das sind Geschenke.

00:26:58: Also das sind Geschenke für mich, das sind Geschenke für meine Patienten.

00:27:02: Und ich denke mir, diese einfach diese Lösungsansätze, diese wirklich ganzheitlichen Lösungsansätze mag ich halt sehr, sehr gerne.

00:27:12: Und natürlich, also ich sage es immer wieder, ich weiß, aber... gerade wenn es um Kinder geht.

00:27:17: Weil da denke ich mir mal, der Erwachsenen kann man sich ja noch überlegen, ob unsere Art zu kurieren die richtige ist.

00:27:27: Aber bei Kindern wissen wir, dass es das nicht ist.

00:27:30: Und ganz oft stehen wir dann vor Problemen und man kann doch so viel bewirken, also viel mehr als man eigentlich jetzt glauben würde.

00:27:40: Ich kann das gar nicht so rüberbringen, wie es eigentlich im Alltag sich zeigt.

00:27:45: Ja, ich bin da ganz bei dir.

00:27:47: Also für mich ist eben auch die Ernährung ein ganz wichtiges Werkzeug für Selbstwirksamkeit.

00:27:54: Also da können wir einfach eigenverantwortlich sehr viel tun, um letztendlich auch Freiheit zu erlangen, dass wir nicht abhängig sind von irgendwelchen Dingen.

00:28:03: Und ich denke, das ist bei dir, hat das auch ganz viel mit Selbstermächtigung, Selbstwirksamkeit zu tun.

00:28:10: Und ja.

00:28:12: Es braucht halt sechs Monate, zwölf Monate, das ein bisschen zu trainieren.

00:28:16: Aber für mich macht es jetzt den Eindruck, es ist machbar.

00:28:21: Der Körper kann sich was Neues antrainieren.

00:28:25: Und ich finde das großartig, dass du da losgehst und mit diesen Dingen, die Menschen selber tun können.

00:28:31: Wir haben ja auch immer mehr Menschen, die sagen, was kann ich beitragen, dass mir besser geht?

00:28:36: Also, dass das nicht immer nur im System mit den ganzen Abhängigkeiten.

00:28:41: ist.

00:28:42: Also großartig, was du da machst, Andrea.

00:28:44: Dankeschön.

00:28:45: Das ist auch das Ziel eben, die Selbstermächtigung von jedem, weil eins muss uns wirklich allen einmal bewusst werden, wir gehen nicht hin und werden geheilt.

00:28:54: Wir müssen immer die Bereitschaft dazu haben, uns selbst zu heilen.

00:28:58: Und das ist halt so wesentlich.

00:29:00: Es muss aufhören, dass dieses Denken von Irgendjemand rettet mich, sondern es liegt immer an uns.

00:29:08: Es ist unsere Verantwortung, aber auch unsere Ermächtigung, dass wir das selbst machen.

00:29:15: Und ich glaube, das ist ganz wesentlich und ich sehe das aber auch so, dass ich meine Patienten darauf hinweise, dass das eigentlich an ihnen liegt.

00:29:23: Ich gebe Unterstützung, aber machen tun sie selbst.

00:29:29: Und das ist ja auch das Schöne daran, weil sie dann auch Erfolgserlebnisse haben.

00:29:34: Und du bist eine ganz wichtige Wegbegleiterin.

00:29:39: Wir sind Wegbegleiter.

00:29:42: Andrea, wir werden in den Show Notes auf deine Website und auf deinen Social Media Kanal Instagram verlinken.

00:29:48: Wir freuen uns dann, wenn dein

00:29:50: Buch

00:29:51: kommt.

00:29:52: Vielleicht machen wir da dann noch einmal irgendwas miteinander.

00:29:55: Sehr gerne.

00:29:55: Ich finde, wenn wir Ernährung und Ich sage immer, der Mund ist das Tor zur Gesundheit.

00:30:01: Und du sagst, die Gesundheit beginnt am Mund.

00:30:04: Also ich denke, im Paket, integrative Ernährung und eine Myosophie ist eigentlich ein klereres Doppelback, dass wir Therapeuten viel Wirksamkeit bringt, eine schöne Aufgabe ist.

00:30:23: Und ja, lass uns mal schauen, was wir da gemeinsam noch bewegen können im Gesundheitssystem.

00:30:28: Sehr gerne, danke für das wunderschöne Gespräch.

00:30:32: Danke dir.

00:30:39: Wow, ich habe jetzt echt einiges gelernt.

00:30:42: Vielleicht hörst du jetzt diese Folge und beginnt es plötzlich auch genauer hinzuschauen.

00:30:48: Ein offener Mund, eine Zunge, die den Gaumen nicht mehr erreicht, ein Schluckmuster.

00:30:55: dass unbewusst und tausendfach falsch passiert, das sind Hinweise.

00:31:03: Also für mich war jetzt super spannend, dass wir rund zwei Liter Schweichel pro Tag produzieren und das auch unser Mikrobiomschweichel braucht, dass wir zweitausendmal am Tag schlucken und dass das Pistolendenwirbelsäule, Verdauung und Nervensystem eine Wirkung hat.

00:31:19: Das ist echt Beratungsrealität.

00:31:23: Das Spannende für unsere Arbeit ist, wir haben hier immer den Hebel der Selbstermächtigung.

00:31:30: Hier können wir Menschen kompetenz beibringen.

00:31:34: Ich sage ja auch immer, wenn Menschen Zusammenhänge beim Essen verstehen, dann treffen sie bessere Essentscheidungen, freiwillig.

00:31:43: Wir können andere nicht motivieren, besser zu essen.

00:31:46: Wir können sie auch nicht zwingen, besser zu essen.

00:31:49: Aber ich weiß, dass wenn Menschen Zusammenhänge verstehen und mit einfachen Maßnahmen wenig Aufwand, große Wirkung erzielen, dann sind sie bereit, etwas zu tun.

00:32:02: Und dieses Interview mit der Dr.

00:32:04: Andrea Hofbauer ist wirklich eine Einladung, auch genauer hinzuschauen.

00:32:09: Ich nenne das immer Essen-Shygiene.

00:32:11: Wie schlucken Menschen?

00:32:14: Wie kauen Menschen?

00:32:16: Und ja, auf die Atmung werde ich in Zukunft.

00:32:19: Auch ein bisschen genauer schauen.

00:32:20: Auch bei mir selbst.

00:32:22: Vielleicht hast du Lust bekommen, das Maustaping selber mal auszuprobieren.

00:32:27: Und danke, dass du dir Zeit genommen hast, dass du heute bei diesem Podcast wieder dabei warst.

00:32:33: Vielleicht kennst du auch jemand, der oder die, die Folge unbedingt hören sollte, dann teile sie.

00:32:40: Und ich freue mich auch immer über fünf Sternebewertungen auf Spotify oder ... iTunes Podcast.

00:32:49: Ja, lass uns gemeinsam mehr Gesundheit und Lebensfreude in die Welt bringen.

00:32:54: Alles Liebe für dich und schön, dass du da warst.

00:32:57: Hol dir direkt noch mehr Tipps auf den Teller und damit

00:33:00: in dein Leben

00:33:01: in der nächsten Folge von Kost und Regie.

00:33:04: Integrative Ernährung für ein gesundes Leben und auch auf integrative-ernährung.com.

00:33:13: Hier findest du Dr.

00:33:14: Claudia Nichte als Akademie für integrative Ernährung und mehr.

00:33:18: Zum Beispiel, welchen Background Claudia

00:33:20: hat, wie ihr

00:33:20: eigener Weg war, was das alles mit der Lindenstraße und Mexiko zu tun hat.

00:33:25: Na neugierig geworden?

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