#107 Ernährung, Demenz & Selbstfürsorge – mit Sandra Angerer
Shownotes
Wie wichtig ist Ernährung im Alter – besonders bei Demenz? In dieser Folge KOST & REGIE spricht Dr. Claudia Nichterl mit der diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegerin sowie Demenzberaterin Sandra Angerer über die oft unterschätzte Rolle von Ernährung im Pflegealltag.
Sandra teilt ihre Erfahrungen aus dem Krankenhaus, erklärt, warum Prävention dort kaum stattfindet – und wie sie heute Familien ganzheitlich unterstützt. Im Fokus: einfache, alltagstaugliche Lösungen, die Energie, Lebensqualität und Selbstständigkeit fördern.
Komm in die LIVE-Workshops, um integrative Ernährung zu verstehen und zu vertiefen (kostenfrei)
Mehr Infos zu Sandra bekommst du hier: www.facebook.com/p/Lernwelt-Demenz-by-Sandra-Angerer
Transkript anzeigen
00:00:01:
00:00:27: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Kost&Raschi, dein Podcast über integrative Ernährung und ein gesundes Leben.
00:00:37: Gesundheit und die kleinen Entscheidungen im Alltag haben ja oft eine sehr große Wirkung!
00:00:44: Und heute geht es um ein Thema das viele Menschen betrifft, über das aber viel zu wenig gesprochen wird – Ernährungs-, Alter- und Beidemens.
00:00:55: Meine heutige Gesprächspartnerin hat über zehn Jahre im Krankenhaus gearbeitet und sie hat dort täglich erlebt, wo unser Gesundheitssystem leider an seine Grenzen kommt.
00:01:06: Vor allem eines ist ja immer deutlicher geworden.
00:01:09: Prävention findet kaum statt Ernährung spielt im Klinikalltag nur eine sehr kleine Rolle Und meistens ist es eher mehr schlecht als recht Also nicht wirklich unterstützend dass den Menschen besser geht Obwohl es gerade bei älteren Menschen entscheidend wäre, um Muskelschmund zu verhindern, Verdauungsprobleme zu lindern oder schlichte Energie im Alltag zu erhalten.
00:01:40: In großen Strukturen lassen sich solche Themen oft sehr schwer verändern.
00:01:45: Deshalb hat sie für sich beschlossen einen neuen Weg einzuschlagen und seit Jahrzehnten arbeitet sie frei beruflich als Demenzberaterin Und in dieser Tätigkeit begleitet sie Familien direkt in ihren Haushalten.
00:02:01: Sie schult Küchenpersonal und sie entwickelt ganz individuelle Lösungen für Menschen mit Demenz, und vor allem auch es Unterstützung für die Angehörigen.
00:02:11: Im Mittelpunkt steht dabei immer die Frage wie können wir die Fähigkeiten unterstützen, die noch vorhanden sind?
00:02:19: Und Ernährung ist aus integrativer Sicht Niemals eine Frage, nur von Kalorien.
00:02:26: Sondern Ernährung ist so viel mehr!
00:02:29: Das tägliche Essen ist die Basis für Kraft, für Orientierung und für Lebensqualität Und dabei gibt es Herausforderungen im Alltag.
00:02:38: Vor allem ältere Männer können sich nach dem Verlust ihrer Partnerin oft sehr schwer selbst versorgen.
00:02:45: Der Speiseplan ist dann oft sehr einseitig mit Toast- und Eierspeise oder Rührei fast unvermeidlich, dass die Energie für alles andere nach und nach fehlt.
00:02:59: Auch viele Frauen haben voll der an sich selbst die Aufmerksamkeit zu schenken und Einsatz aus unserem Gespräch ist mir besonders im Gedächtnis geblieben.
00:03:09: Tun ist wichtiger als perfekt sein!
00:03:13: Nicht lange grübeln sondern den ersten kleinen Schritt machen.
00:03:17: Und in diesem Sinne lad ich dir euch ein.
00:03:20: Jetzt das Gespräch über Ernährung, Selbstfürsorge und darüber warum gerade kleine Veränderungen im Alltag so viel bewirken können.
00:03:29: Hört ihr an was Sandra zu sagen hat?
00:03:33: Herzlich willkommen bei mir in Podcast.
00:03:35: Liebe Sandra Angara!
00:03:42: Heute habe ich wieder ganz wen Besonderen bei mir.
00:03:46: Herzlich willkommen, Sandra!
00:03:48: Sandra Angerer ist Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin.
00:03:54: Und Sandra, wenn man deinen Lebenslauf anschaut das ist ja eine wirklich spannende Mischung Pflege, Demenzberatung und jetzt auch integrative Ernährung.
00:04:07: Das finde ich eine superspannende Mische.
00:04:10: Wo gab es in deinem Leben einmal einen Moment, wo du gespürt hast?
00:04:15: So wie wir bisher Gesundheit denken.
00:04:18: So reicht das nicht aus.
00:04:21: Zuerst danke für die Einladung!
00:04:23: Ich freue mich sehr dass ich heute bei dir dabei sein darf.
00:04:27: und ja Bei mir hat sich das eigentlich schon sehr früh gezeigt.
00:04:31: Ich bin ja zehn Jahre in einem Akutspital gewesen, da kriegt man sehr viel mit.
00:04:37: Da habe ich eine Amulanz gearbeitet und schon gesehen dass man eigentlich prophylaktisch sehr viel machen könnte.
00:04:44: aber dann bin ich übergestiegen im Langzeitbereich also als Pflegedienstleitung wo man dann auch so das gesamte sieht.
00:04:55: Ja, eh die Ernährung, wo ich einfach gesehen habe.
00:04:58: Das kloppt überhaupt nicht.
00:05:00: und gerade bei den alten Menschen, was so wichtig wäre, dass man sie mit ordentlichen Nährstoffen versorgt damit man einen Muskelschwund verpackt, Osteoporose
00:05:10: usw.,
00:05:11: Verdauungsbeschwerden da war für mich klar Man muss ganzheitlich arbeiten.
00:05:20: Also das hat sich dann immer mehr heraus kristallisiert.
00:05:24: Medizin, die wir praktizieren erst wenn man krank ist eingreifen dass das nicht der Schlüssel zum Glück ist sage ich einmal.
00:05:33: Also das finde ich ja super diesen Erkenntnis gewinnen zu haben.
00:05:37: Ich weiß aber auch oft wie Träge so Institutionen sind.
00:05:42: Und wie und wann hast du da begonnen, Ernährung stärker in die Arbeit zu integrieren?
00:05:49: Also ich sage mal einerseits das Wissen, dass es wichtig ist.
00:05:52: Dann hat man diesen großen Apparatpflege-Spital Krankenhaus Altersheim.
00:06:01: Haben wir da überhaupt eine Chance wirklich, das dort unterzubringen?
00:06:05: Eigentlich nicht!
00:06:07: Ich bin ja natürlich in einer Sandwich-Position gewesen und habe es immer wieder aufgezeigt, was wäre gut.
00:06:14: Aber da ist man mehr oder weniger chancenlos.
00:06:18: Ich habe dann zwischenzeitlich in eine kleinere Institution gewechselt.
00:06:22: Du warst etwas anfangen, du warst die Hiera hinflacher.
00:06:26: Da haben wir dann beispielsweise auch von einem... Benachbarten-Hotelier, das ist im Geliefertkrieg und da habe ich sehr viel mitreden dürfen.
00:06:36: Die waren auch sehr offen für gesunde Ernährung und dass man wirklich ein abwechslungsreiches Menü hat.
00:06:42: aber es ist dann halt letztendlich wieder an die Kosten gescheitert.
00:06:45: also... Ich weiß wie ihr denn ausgestiegen bin.
00:06:48: kurze Zeit später ist das Ganze wieder umgestoht worden auf Diefkühlkost Also in Institutionen da hat man keine Unterstützer aber es einfach immer um die Kosten geht.
00:06:59: Es ist natürlich jetzt eine traurige Wahrheit.
00:07:03: Aber letztendlich ist auch die Realität, mit der wir uns auseinandersetzen wie hast du das für dich und für deine berufliche Erfüllung gelöst?
00:07:12: Dass du sowohl präventiv mit integrativer Ernährung wie wie setzt du es jetzt um?
00:07:19: Ja, ich bin ausgestiegen aus diesem System.
00:07:21: Ich habe für mich entschieden... ...ich möchte nirgends mehr angestellt sein.
00:07:25: Bin jetzt auch seit Jahrzehnteinundzwanzig im Freiberuflich tätig und habe in dieser Zeit danach die Ausbildung mochte integrative Ernährungsexpertinnen Und bin sehr, sehr viel in die Privathausholte unterwegs.
00:07:39: Also eben den Mensberatung Angehörigen Coaching und da kann man sehr viele Menschen mitgeben.
00:07:46: Erfreulicherweise habe ich jetzt verkürzen also im Jänner bin ich in einer... Institutionen eingeladen gewesen und haben am Workshop gemacht mit dem Küchenpersonal für gesunde Ernährung.
00:07:59: Das war dargestellt für beeinträchtigte Personen, also geistig Beeinträgtige Personen.
00:08:05: Und da habe ich mich sehr gefreut!
00:08:07: dass da ein Bewusstsein langsamer wächst.
00:08:11: In dieser Tagesstätte war beim Küchentim arbeiten auch beeinträchtigte Menschen direkt mit, also das sind nicht nur die Professionisten und die haben das Wissen aufgesogen.
00:08:24: Also ich hab dann, ein Teil des Workshop wars dann den Speiseplan von der Einrichtung durchzuschauen und dann eben zu schauen wo könnte man was optimieren wie kennt man das besser gestalten.
00:08:35: Und die haben da so tolle Ideen gehabt und es hat mir so einen Spaß gemacht dass unbeschreiblich war das ja.
00:08:42: Und ich hab's halt toll gefunden das endlich einmal eine Institution sagt Ja wir schauen uns das an und verbessern mal das.
00:08:50: Super.
00:08:51: also Für mich wirkt es jetzt so, dass auch deine Entscheidung, dass du sagst okay ich mache mich dann selber mit meiner Mission auf dem Weg.
00:09:01: Dass das jetzt schon langsam die Menschen anzieht, die da auch in diese Richtung was tun wollen.
00:09:07: und also ich sehe richtig der Strahlen in deinen Augen wenn du über diesen Workshop berichtest.
00:09:16: Es gibt auch Küchenkeams, die sich damit beschäftigen und dazu braucht es Menschen wie dich, die dann solche Workshops anbieten.
00:09:24: Also Katolation was du da auch für einen Weg gehst.
00:09:29: Ich möchte jetzt noch einmal auf diese Privathaushalte zurückkommen.
00:09:33: Ich denke das Thema Dement ist ja sehr belastend, auch für Angehörige.
00:09:39: Nimm uns da mal mit, wie kann ich mir das vorstellen?
00:09:43: Machst du dann mit den Angehörigen auch eine Speiseplanung?
00:09:46: oder wie läuft es ab bei dir.
00:09:49: Ja, Speiseplans nicht direkt, da war eher klar Ihnen auch... Bei der Devents ist klar, die kognitiven Fähigkeiten sind eingeschränkt.
00:09:58: Das Gehirn funktioniert nicht mehr ganz wie üblich.
00:10:01: aber diese Funktionen, die noch da sein können unterstützen das sie noch länger erhalten bleiben.
00:10:07: und da ist auch ganz wichtig dass die Menschen ordentliche Nährstoffversorgung haben weil das typische Frühstück hier sind wir das Butterbrot oder das Marmelan Brot oder die Honigsemmel und die erklärt sind eben dass man dort zum Beispiel die warmen Frühstück, Verdauung und Stoffwirke ist ja verlangsamt.
00:10:28: Das heißt man kann da schon unterstützen und das Gehirn kriegt dann in der Früh schon ordentlich Energie damit eben die Funktionen denen noch dort sein auch gut funktionieren können.
00:10:39: Ja klar sind das immer.
00:10:40: das ist wie bei einem Auto wenn man da fährt und fahrt und fährt nicht mehr Öl noch schüttet dann ist es irgendwann kaputt und das gehirn ist gleich.
00:10:49: das braucht Energie damit's gut arbeiten kann.
00:10:53: Und das ist meistens eigentlich das erste, was sie anregt, dass ein gutes Frühstück ist.
00:10:59: Natürlich ist dann auch bei den nicht nur Menschen mit dem Mensch überhaupt beim Menschen im Alter die haben ja dann auch eine vermindertes Hungergefühl, die haben immer so Appetit.
00:11:10: und dass man dann eben von drei Mahlzeiten weggeht und zu fünf kleinere Mahlzeiten und das ideale Teller kann man ja sehr leicht erklären.
00:11:21: Und da gebe ich halt immer so kleine Inputs und die Angehörigen sind interessiert.
00:11:26: Also wenn man da anfangt reden, dann bleibt man meistens ein Zeitaland beim Thema.
00:11:32: Die kann man vorstellen dass sie selber auch sehr davon profitieren weil das sind ja auch Maßnahmen die die gesunden Menschen gut tun, weil wenn wir ehrlich sind wer hat immer schon die optimale Ernährung?
00:11:45: Ja
00:11:46: genau!
00:11:48: Also, da können die Angehörigen für sich sehr viel mitnehmen.
00:11:53: Das ist wirklich Prävention im besten Sinne und wie du eh schon erklärt hast auch eine Art Stabilisierung der Betroffenen damit der Verlauf der Krankheit hoffentlich verlangsamt oder vielleicht sogar zu einem gewissen Stillstand kommt.
00:12:18: Genau.
00:12:18: Da kann man sehr, sehr gut unterstützen.
00:12:22: Gibt es vielleicht Situationen oder Familie und Patienten, was dich besonders geprägt hat?
00:12:30: Wo du uns vielleicht noch ein bisschen an deinem Alltag teilhaben lässt?
00:12:35: Es sind jetzt nicht so die einzelnen Personen eher nie da war insgesamt auf die Lebenssituation von alten Menschen weil meistens ist das ja so dass jemand dann ohne Partner zurück bleibt.
00:12:49: Und dann sind oft Frauen, die sehr gern gekocht haben.
00:12:53: Die sagen für mich allein, was soll ich jetzt noch am Mittagessen kochen?
00:12:57: Ich durfte etwas jausnehmen!
00:13:00: Wo ich mir dann denke, im ersten Sammel ist es ungesund.
00:13:04: Man hat eine Nährstoffe nicht und die finden so short.
00:13:07: Das seien ja oft da, wenn sie ganz doll gekocht haben.
00:13:10: Früher war das ja noch der Mittelpunkt der Familie, dass wir gemeinsam essen.
00:13:14: Und da geht sehr viel Wissen verloren.
00:13:19: Die Hauptaufgabe, die Sie gehabt haben, füllt sich wertlos.
00:13:23: Das berührt mich dann oft so.
00:13:25: Weil ich eben denke früher ... war das so eine tolle Aufgabe.
00:13:31: Die Familie bekocht man Sitzgemeinsam beim Tisch, die Kinder, Enkel freuen sich und das folgt dann oft total wirklich im Alter wo die Leitern wirklich einsam sein.
00:13:42: Und bei den Männern ist es meistens so dass sie einfach ... die kennen sich selber gar nicht versorgen weil wir haben jetzt noch eine Generation Männer der sind bekopft worden Wahnsinn.
00:13:58: Das
00:13:59: finde ich dann oft so traurig, weil es so einfach wäre.
00:14:03: D.h.,
00:14:04: da gibt's überhaupt kein Gemüse, keine Nährstoffe letztendlich?
00:14:10: Genau ja und da denke ich mir dann ja... Keine Wunder, dass da keine Energie mehr da ist!
00:14:15: Das drückt ja auf die Stimmung
00:14:18: Und damit hängt der ganze Rattenschwand an Zusatzproblemen dran
00:14:23: Genau.
00:14:24: Er hat gesundheitlich, so wie gesagt, Osteoporose und so weiter ist sowieso ein Thema im Alter.
00:14:30: Und das Essen ist ja auch mit Lust verbunden.
00:14:35: Also ich selber, ich mag sehr, sehr ungern alleine beim Tisch sitzen also freue mich dann Abendabend wenn ich mit meinem Mann zusammen sitzen kann und mit ihm gemeinsam essen und den Menschen sind rund um die Uhr allein.
00:14:47: Keine Wunder dass sie nicht mal gern zum Tisch sitzen.
00:14:50: Das macht ja keinen Spaß, wenn das gesellschaftliche Leben ganz wegfällt.
00:14:56: Also für mich klingt es wirklich so wie wir sehen in der integrativen Ernährung machen Wir brauchen die Psychologie dazu, wir brauchen soziale Aspekte, das Emotionale und da hast du wirklich einen Arbeitsplatz wo du diese ganzheitlichen Fähigkeiten brauchst.
00:15:13: Du bildest dich auch laufend fort.
00:15:16: also die psychologie darf jetzt auch noch ein stärkeren Stellenwert.
00:15:21: Bei dir gibt es vielleicht auch Glaubenssätze oder emotional-psychischen Themen, die du in dieser Bevölkerungskuppe, wo du jetzt sagst, ich möchte die Psychologie mir nur besser auskennen.
00:15:38: Wo brauchst du das?
00:15:39: Oder wo siehst du da Ansatzpunkte?
00:15:43: Ja eben bei den Frauen ist es nicht mehr gebraucht worden im Alter weil ihm diese Versorgungsfunktion wegfällt wo ich dann oft sorg zu den Damen, sie sollen sich selber wert sein was gutes kochen.
00:15:59: Und auch dass ich dann öfter mal sorge ob es vielleicht nicht möglich wäre einmal die Woche die Familie einladen also dann dieses gemeinschaftliche Essen und diese Zeitgut nützen können und dann was Gutes bocken oder so weiter.
00:16:16: Also da bin ich oft erstaunt das auf die Idee gar nicht kommen.
00:16:21: soweit weg von ihrer Detail.
00:16:25: Das merke ich oft, dass das nicht wert sein ist und bei den alten Menschen merke es schon oft, die versinken so in einem Yammertal als sie schlecht sind, ich bin krank, ich kann nichts mehr und da versuche dann oft aufzuzagen was sie durchkennen also die positiven Ressourcen erarbeiten Und was doch noch vielleicht an Freunde da ist, ein Nachbarn die sie heim waren und besucht zum Café zum Beispiel freuen.
00:16:58: Also die sind oft so negativ eingestellt, grübeln wahrscheinlich den ganzen Tag, kann ich mal vorstellen.
00:17:04: Und die haben gar keinen Blick mehr das es ja trotzdem noch gute Dinge im Leben gibt.
00:17:09: Ja, und ich kann auch gut vorstellen dass es so Teufelskreis ist einerseits eine schlechte Nährstoffversorgung, also der Eiweißmangel liegt dann diese depressiven Verstimmungen auch noch füttert Und ich arbeite da immer so mit diesem Ansatz.
00:17:24: Kochen ist ein Akt der Selbstliebe, wo man eben dann wirklich auch über das Bunte in der Küche oder ich finde auch diese handwerkliche Fähigkeit wenn man die noch hat dass das auch wieder gewisse Freude bringt.
00:17:39: Genau ja und eben in einer integrativen Ernährung haben wir den Vorteil, die Rezepte sind sehr einfach Da braucht man nicht stundenlang beim Herd stehen, da kann man sich in einer halben Stunde ein ganz tolles Essen zubereiten.
00:17:55: Von dem bin ich auch so begeistert.
00:17:58: Und ich glaube es ist oft die Veränderung weil wenn man früher für Familie kocht hat war das oft aufwendiger und das haben sich die Kochtechniken auch verändern.
00:18:09: Natürlich ja man hat ganz andere Helfer also Air Fryer usw.
00:18:13: wo man sichs erleichtern kann.
00:18:16: Also da hat man sicher auch andere Möglichkeiten.
00:18:20: Aber von dem bin ich so begeistert, weil die denke ich mal wenn man irgend ein Fertiggericht sich holt das braucht auch viertelstunden zwanzig Minuten bis Mastern essen kann und in der Zeit habe ich in einer integrativen Ernährung ein tolles vielfältiges Mollzeit zu bereitet.
00:18:38: So ist es.
00:18:39: also ich hab immer so Freude das, was jemand bei mir gelernt hat so umgesetzt wird.
00:18:44: Sandra wir kennen uns jetzt glaube ich schon drei dreieinhalb Jahre.
00:18:49: Lass uns vielleicht noch mal zurück schauen du bist ja ursprünglich zu mir gekommen wie du immer an diesem Punkt warst dass du sagst du gehst aus dem Klinikalltag raus und was war bei dir die Motivation meine Fortbildung zu machen?
00:19:04: Ich habe dich schon lange auf Facebook verfolgt weil das Thema Ernährung hat mich schon lange interessiert und dann habe ich mir eben so einschlägige Seiten nachgesucht.
00:19:14: Ich habe von dir den Auftaktkurs Integrative Ernährungen gekriegt, wo ich eine geschnuppert hab und da war irgendwie sofort gefangen.
00:19:23: Das habe ich so toll gefunden in dieser Einfachheit.
00:19:31: Ah, du als Person.
00:19:32: Es gibt ja ganz viele im Internet und auf Facebook die dann plötzlich als Experten sich präsentieren.
00:19:38: aber bei dir bist du so offen mit deiner Geschichte und authentisch sagst da die Probleme und hast wirklich was Tolles aufgebaut.
00:19:48: und ich habe großes Vertrauen gehabt in dich.
00:19:52: das war von dir ganz viel lernen können Und es war für mich so motivierend.
00:19:59: Ja und du hast ja dann die Ausbildung gemacht, ein Zertifikat zur integrativen Ernährungsexpertin.
00:20:04: Und wir haben dann relativ schnell auch beschlossen beim Businessaufbau noch zusammenzuarbeiten.
00:20:12: Was war da für dich die Motivation?
00:20:15: oder was hat dir das gebracht?
00:20:16: Dass man da auch am Business noch besser gebastelt haben.
00:20:22: Vor allem im ersten Schritt einmal das Technische.
00:20:25: Also ich habe zum Beispiel meine E-Mails automatisiert.
00:20:30: Ich hab jetzt KI eingebaut, weil sonst muss ich ehrlich sagen würde das als Einzelunternehmerin gar nicht mehr schaffen den Arbeitsaufwand also sehr viel... Technik eingebaut, die gut nutzen kann.
00:20:42: Und dann war es natürlich auch die Community, dass man andere kennenlernt, den es gleich geht, der Arm anfängt zu stehen und sie hat sein, das gibt dann auch eine gewisse Sicherheit und man entwickelt sich dann gemeinsam.
00:20:59: Der Satz, der mir eigentlich am meisten weiterbringt ist immer, dass du sagst, man muss nicht perfekt sein!
00:21:05: Man muss tun einmal anfangen und sich zeigen.
00:21:09: Und das war für mich ... Das bricht mir heute immer noch, wenn ich oft wieder Zweifel habe und denke, na, kann ich das überhaupt?
00:21:16: Dann denk' ich mal, nein, ich versuch's jetzt einmal!
00:21:19: Also da war dieser Workshop ein gutes Beispiel in der Einrichtung, wo ich den Kochworkshop gehalten hab, weil es hab ich ja vorher in der Form noch nie gemacht.
00:21:29: Ich bin dann angesprochen worden.
00:21:32: Und dann haben wir gedacht, oh, kann nicht das wohl?
00:21:35: Nein, ich mach das
00:21:36: jetzt!".
00:21:38: So stärkst du dein
00:21:39: Mindset.
00:21:42: Also ich war Winter mit uns selber jetzt leichter.
00:21:46: Sehr gut, ich stelle mir das so vor, ich sitze da ein bisschen auf deiner Schulter und sage tue einfach.
00:21:52: Dann schon Schritt für Schritt lernen was du brauchst und so wächst die Erfahrung.
00:21:58: Du hast gesehen wie wertvoll dieser Workshop war.
00:22:01: super!
00:22:03: Ja, da bin ich sehr dankbar.
00:22:04: Ich bin seit August-Zweitausendundzwanzig in meiner eigenen Praxis, wo ich die Ernährungskotchings anbiete.
00:22:12: Da habe ich es sehr gut zu tun und da war sicher auch einfach anfangen.
00:22:20: Das hat mich so motiviert.
00:22:21: Ich weiß nicht ob ich das allein so schnell gemacht hätte...
00:22:25: Ich denke, ich würde rückblickend schon sagen dass du es geschafft hättest weil der mutigste Schritt war ja das angestellten Verhältnis zu kündigen und auf deine Selbstständigkeit zu setzen.
00:22:39: Und wenn wir da jetzt zurückschauen auf diese drei Jahre würde ich einmal sagen Es war einfach klug, dass du dir auch Unterstützung geholt hast im Sinne mit mir zusammen zu arbeiten, weil das hat eine gewisse Abwürzung und auch ein Mentoring ist.
00:22:56: Du bist nicht alleine.
00:22:58: Ich freue mich auch, dass du die Gemeinschaft so erwähnt hast, weil ich denke, es ist wirklich sehr wertvoll diese Gemeinsicht von Gleichgesinnten.
00:23:08: Und du hast möglicherweise auch einen Umfeld ähnlich wie ich in meiner Familie versteht auf bis heute nicht so genau was ich da mache mit meiner Onlineakademie Und wir haben ja oft ein Umfeld, das uns scher beschützen will.
00:23:21: Die dann sagen, ihr macht die ja nicht selbstständig.
00:23:24: und wie soll denn das gehen?
00:23:26: Man braucht da eine Umgebung von anderen, die auch so angetrieben sind.
00:23:31: Gesundheit, Ernährung, Prävention – gemeinsam schaffen wir das schon!
00:23:37: Diese Energie hast du dir geholt.
00:23:39: Ja genau, es ist ähnlich.
00:23:42: Bei uns in der Familie gibt's keine Unternehmer Und da ist man immer sehr skeptisch und das hemmt natürlich.
00:23:51: Wenn man die richtige Umgebung hat, dann kann man den Mut sehr viel daraus machen, habe ich gelernt.
00:23:59: Was würdest du heute vielleicht einer Zuhörerin mitgeben, die an dem Punkt ist?
00:24:04: Dass sie sagt ja, ich bin in einem angestellten Verhältnis aber so ganz happy bin ich da nicht.
00:24:11: Was könnte es dir mit geben?
00:24:14: Also man muss ja nicht gleich alles auf eine Karte setzen, man kann ja mal nebenberuflich anfangen.
00:24:21: Aber wichtig ist dass man den ersten Schritt macht wenn man im Grübeln bleibt und ändert sich nix.
00:24:28: aber wenn man mit dem Gedanken spielt das man wirklich konkret sagt ich mache jetzt einmal den ersten kleinen schritt Und Besucher Coaching oder was auch immer Das würde ich mitgeben Weil viele bleiben ja eben in diesen Kröbeln stecken.
00:24:47: Das ist ganz wichtig, dass man wirklich einmal... Und wie du richtig sagst, man muss nicht alles auf eine Karte setzen sondern man kann ja mal nebenberuflich mit was anfangen.
00:24:57: Genau und wenn es Spaß macht und gut ist wächst's eh!
00:25:03: Genau das man so ein bisschen austestet Sandra, also ich gratuliere dir zu deinem Weg.
00:25:09: Für mich ist es eigentlich immer auch wunderschön zu sehen auf Facebook was du so treibst und wo du schulst, wo du dich fortbildest.
00:25:18: Also das ist so schön dass man da schon so lange verbunden sind.
00:25:22: Wo findet man dich wenn man mehr über dich und deine Arbeit erfahren möchte?
00:25:27: Ich habe auf Facebook seit der die Lernwölte Menz Und meine Homepage ist gerade im Entstehen, also die wird dann ich denke in Mai online gehen.
00:25:39: Das wir ja aber dann auf Facebook auch veröffentlichen.
00:25:45: Super!
00:25:47: Also per E-Mail kann man mir jederzeit gerne kontaktieren.
00:25:52: Wir werden das auf jeden Fall in den Schonuts geben, wo wir dich da finden.
00:25:56: und danke dass du auch gesagt hast der Einstieg bei mir war mein gratis online Training.
00:26:01: Das Auftakt das wär mal auch als Kostprobe dahinein packen falls jetzt wer Lust hat in die integrative Ernährung ein bisschen hineinzuschnuppern und großartig wie du das umsetzt.
00:26:13: Sandra.
00:26:15: Ich möchte zum Schluss noch ein bisschen hinschauen.
00:26:18: Ich weiß nicht, wie es dir geht aber ich habe ja auch oft schon so mit chronisch kranken, mit Krebs-Patientinnen und verschiedenen Bevölkerungsgruppen die von chronischen Erkrankungen betroffen sind gearbeitet Und ich gehe da oft sehr demütig und dankbar raus.
00:26:39: Du hast jetzt viel mit Familien mit älteren Menschen, mit dem Mensch kranken zu tun.
00:26:46: Was ist für dich das so eine Lektion, die du da fürs Leben auch raus gelernt hast?
00:26:53: Ja, für mich ist es genauso.
00:26:54: Ich bin immer dankbar und denke mal, solange man gesund ist und arbeiten darf und zufrieden ist, geht's immer weiter.
00:27:03: Das ist das Wichtigste im Leben.
00:27:05: Weil natürlich die ganzen Schicksale, die man sieht, das ist schon oft schwierig Und da bin ich immer erst nicht dankbar.
00:27:14: Selbst meine Mama hat gerade eine spezielle Erkrankung, also ich weiß auch wie es schwierig das auf den Familien geht und da bin die immer erst nie dankbar dass wir in der Familie einen guten Zusammenhalt haben uns unterstützen und eben so lange mein gesund ist und da Arbeit hat wo man jeden Tag gerne hingeht kann er nicht viel passieren.
00:27:36: Es ist ein wunderschönes Schlusswort.
00:27:39: Da kriege ich jetzt richtig Gänsehaut, weil ich auch diese Dankbarkeit so empfinde und auch dieses Vertrauen dass irgendwie weitergehen wird Und in diesem Sinne der Mund ist das Tor zur Gesundheit.
00:27:53: Also das hilft uns, dass wir möglichst lange in diesem Zustand bleiben.
00:28:00: Vielen Dank Sandra!
00:28:01: Das war jetzt wirklich ein schönes tiefsinniges Gespräche und viel Erfolg weiterhin für deine Arbeit.
00:28:08: Und ich bin gespannt, was da noch so kommen wird von dir.
00:28:13: Ja danke schön!
00:28:14: Ich hab Visionen ja...
00:28:18: Was hast du für Visionen?
00:28:19: Jetzt muss ich nur nachfragen.
00:28:21: Ja irgendwie habe ich ... Bin jetzt mittlerweile im vierten Jahr der Psychotherapie Ausbildung und darf im Sommer unter Supervision starten und das möchte jetzt natürlich in meiner eigenen Praxis.
00:28:32: also Anstellung ist für mich eher nicht mehr das Thema.
00:28:38: Und da habe ich so die Vision eben wirklich eine ganzheitliche Betrachtung von Menschen, also dass es nicht nur um die Psychotherapie geht und wir natürlich auch ganz stark die Ernährung mit einbauen.
00:28:54: Momentan mache ich gerade nebenbei Ausbildung zur Schmerztherapie Und das würde ich gerne nur so ins ganzheitliche Vereinen.
00:29:05: Ja, das wird schon das Super Sandra Angerer Methodik werden und wir haben ja von meinen Absolventinnen schon einige Akademie die entstanden sind.
00:29:16: also ich bin gespannt was da bei dir noch kommt!
00:29:20: Ja, ich bin ja ganz stark in der Lehre unterwegs.
00:29:22: Ich bin eine Dozentin an der FH und so weiter.
00:29:25: Das braucht aber auch großen Spaß!
00:29:27: Also das sollte nicht für ausgeschlossen, dass es dann irgendwann akademiemäßig was gibt.
00:29:34: Schauen wir mal.
00:29:35: Genau,
00:29:35: mit all dem, was du an Erfahrung vereinst.
00:29:39: also lass uns da gemeinsam groß träumen um das Gesundheitssystem revolutionieren, das baut auch ein gutes Essen in allen Institutionen ist und nicht nur vereinzelt.
00:29:50: Also ich einde uns dieser Wunsch, und es ist ja traurig dass man über diese Dinge noch immer reden muss das so an den Kosten liegt.
00:30:01: aber gemeinsam sind wir stärker und wir gehen jeden Tag los.
00:30:07: viel Freude weiterhin Sandra.
00:30:09: Danke!
00:30:15: So ein schönes und wichtiges Gespräch.
00:30:18: Und wie die Sandra auch schon gesagt hat, sie hat mich lang beobachtet, sie ist mir lange gefolgt
00:30:24: und
00:30:25: für dich das Angebot.
00:30:26: hol dir meine Kostprobe!
00:30:28: Schau mal rein in den Auftakt zur integrativen Ernährung.
00:30:31: unter www.integrative-ernährung.com schrägstrichkostprober kannst du dir dieses gratis Online Training
00:30:40: holen
00:30:41: und integrative Ernährungen ausprobiert.
00:30:44: Für mich zeigt diese Folge wieder mal ganz deutlich, Gesundheit hat so vielfältige Plätze.
00:30:52: Sie entsteht in Praxen, in Krankenhäusern aber auch privat.
00:30:57: im eigenen Haushalt ist so viel zu tun und Gesundheit beginnt bei den kleinen Entscheidungen im Alltag beim Einkaufen, beim Kochen und beim Essen.
00:31:09: Und gerade im Umgang mit älteren Menschen oder Menschen mit dem Mensch wird deutlich, wie viel Kraft auch in diesen einfachen Dingen steckt.
00:31:18: Ich sage ja immer das Potenzialfang Ernährung wird viel zu wenig genutzt und es wird oft unterschätzt.
00:31:25: Eine gute Mahlzeit eine regelmäßige Struktur ist die Basis für eine ausreichende Nährstoffversorgung.
00:31:34: Dort liegt letztendlich der Schlüssel auch für Lebensqualität.
00:31:39: Vielleicht nimmst du aus dieser Folge einen Gedanken mit, Du musst nicht alles perfekt machen.
00:31:44: Dein erste kleine Schritt reicht!
00:31:48: Und wenn ich das Thema Demenz und Alter mit Betroffenen weiter interessiert dann findest du in den Shownotz einen Hinweis auf die Lernwelt.
00:31:56: Demenz von Sandra.
00:31:58: Ich freue mich, wenn dir diese Folge gefallen hat und empfehle es weiter.
00:32:04: teile die Folge Und es ist natürlich immer wieder eine Freude, wenn ich auch positive Bewertungen auf den Podcast-Plattformen bekomme.
00:32:13: Also wenn dir die Folge fünf Sterne wert ist.
00:32:17: dann hüpf kurz auf die Bewertung!
00:32:19: Ich freue mich!
00:32:20: Vielen Dank, danke dass du heute dabei warst und bis zur nächsten Folge alles Liebe!
00:32:35: Integrative Ernährung für ein gesundes Leben.
00:32:38: Und auch auf integrative-ernährung.com
00:32:42: slash Kostprobe!
00:32:44: Hier findest du Dr.
00:32:45: Claudia Nichter als Akademie für integrative Ernärungen und mehr, zum Beispiel welchen Background Claudia hat wie ihr eigener Weg war – was das alles mit der Lindenstraße und Mexiko zu tun hat?
00:32:57: Na
00:32:57: neugierig geworden?
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